Private Equity Die Rückkehr der Heuschrecke

Das Niedrigzinsumfeld provoziert neue Übertreibungen durch Finanzinvestoren. Händeringend suchen Private-Equity-Fonds nach attraktiven Übernahmezielen – und treiben die Preise hoch. Wiederholt sich die Geschichte?
Franz Müntefering verglich seinerzeit Private-Equity-Fonds mit dem Insekt. Quelle: ap
Heuschrecke im Anflug

Franz Müntefering verglich seinerzeit Private-Equity-Fonds mit dem Insekt.

(Foto: ap)

Zehn Jahre ist es her, dass der damalige SPD-Vorsitzende Franz Müntefering den Begriff „Heuschrecke“ für Finanzinvestoren mit kurzfristiger Anlageperspektive und hohen Renditeforderungen prägte. Er zielte damit vor allem auf Private-Equity-Fonds, die Geld bei Pensionskassen, Versicherungen, Staatsfonds und vermögenden Familien einsammeln und dieses als Eigenkapital in den Kauf von Mehrheitsbeteiligungen an Unternehmen investieren. Dabei hebeln sie diese Investitionen mit einem Mehrfachen an Krediten und lassen das übernommene Unternehmen die Schulden abtragen.

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