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Der Chef des weltgrößten Hedgefonds Bridgewater spricht über die Gefahren eines immer steileren Wohlstandsgefälles. Für die Euro-Zone prognostiziert er zunehmende Spannungen.

Kommentare

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  • Der Euro ist und bleibt eine gute Investition für ein geeintes Europa... nach wie vor... Meine Meinung...

  • Die Leute faseln einfach zu viel. Natürlich gibt es Parallelen, aber in mancher Hinsicht liegen die Dinge eben auch ganz anders als damals. Mal ehrlich Hedgefondsmanager standen noch nie im Ruf überragender Intelligenz.

  • Ray Dalio, dessen Vermögen auf 18 Milliarden Dollar geschätzt wird, ist beunruhigt über die immer weiter auseinanderklaffende Wohlstandsschere. :)
    Ich erlebe ihn aus den Berichten der Medien nur als Heuschrecke und weiß nicht, was er zum Wohle der normal arbeitenden Menschen macht, derer er sich jetzt so sorgt. Er macht die Schere immer weiter auf und das ist seine Verantwortung und nicht jene der politischen Systeme. Wo bleibt bei ihm die Aktienkultur, wo ein volkswirtschaftlicher Nutzen ?

  • @ Lothar Bitschnau:
    Ray Dalio hat tatsächlich ein sehr geringeres Interesse daran weiter Geld zu machen. Alles was er vorgeschlagen hat würde negative Auswirkungen auf ihn haben. Das nimmt er sogar gerne in Kauf. Es ist erschreckend, dass ein Hedgefondsmanager bessere Politik machen möchte als die aktuellen Politiker. Das Problem der Schere zwischen Arm und Reich -in den 30er Jahren- hat Adolf Hitler mit äußerst kranken Methoden behoben. Wenn wir einfach so weitermachen, dann wird es eine "Endlösung 2.0" geben. Ich denke jedoch nicht, dass es eine echte "Alternative" (welche für die Menschen in Frage kommt) zum Weitermachen gibt. Erst werden Feindbilder erstellt und anschließend werden diese angegriffen um den Ressourcenhunger der eigenen Nation zu stillen (siehe USA und den Nah-Ost-Konflikt). Es ist schlichtweg ein logisches Spiel, welches gespielt wird. Aufhalten kann man es nicht mehr.

  • Sehr geehrte Frau Dörner,

    manchen Thesen des Bridgewater-Chefs kann ich uneingeschränkt zustimmen. Auch ich glaube, dass die ausufernde Verschuldung (Staat und Privatsektor) in vielen Ländern dieser Welt die Gefahr eines crashs an den Finanzmärkten schürt, der dann auch auf die reale Wirtschaft ausstrahlt.

    Schwer tue ich mich mit der These, dass die sich immer weiter öffnende Wohlstandschere eine der Hauptursachen für das Aufkommen des Populismus sein soll. Natürlich leuchtet ein, dass Armut linken Parteien Wähler in die Arme treibt. Aber was ist mit der Ausbreitung der "rechten" Populisten? Dass Donald Trump oder die AfD mit Gerechtigkeitsthemen punkten, habe ich noch nie gehört.

    Vielleicht gehört aber auch mit ins Bild, dass der Bridgewater-Chef in den USA lebt. Er kennt damit nur die Verhältnisse eines Landes, das von einem Sozialstaat weit entfernt ist.

  • Mich erschreckt es immer wieder zu sehen, dass solche Superspekulanten und Leerverkäufer einen Platz an vorderster Stelle im Handelsblatt finden. Dabei ist es logisch, dass sie für ihre eigene Tasche argumentieren.

Mehr zu: Ray Dalio im Interview - Bridgewater-Chef warnt: „Die Lage erinnert mich an die 30er-Jahre“