Strafzölle von China und den USA Fondsmanager glauben nicht an einen echten Handelskrieg

Die USA und China drohen sich gegenseitig mit Strafzöllen. Fondsmanager bleiben gelassen – und senken ihre Aktienquoten nur minimal.
Hier könnten schon bald weniger US-Waren entladen werden. Quelle: dpa
Containerschiff im Hafen von Qingdao

Hier könnten schon bald weniger US-Waren entladen werden.

(Foto: dpa)

FrankfurtEine Portion Berufsoptimismus mag dabei sein: Die Manager großer Mischfonds befinden sich trotz eines möglichen Handelskonfliktes zwischen den USA und China nicht in Alarmstimmung. Das ergab eine Umfrage des Handelsblatts unter neun wichtigen Strategen. „Ich sehe keine unmittelbare Gefahr eines Handelskrieges“, meint etwa der bekannte DWS-Fondsmanager Klaus Kaldemorgen.

Die befragten Experten, die meist einen zweistelligen Milliardenbetrag steuern, halten derzeit Aktienquoten zwischen einem Fünftel und etwas mehr als der Hälfte des Fondskapitals. Sie haben ihre Anteile in den vergangenen Wochen meistens um einige Prozentpunkte gesenkt. Allerdings glauben die Kapitalmarktprofis an einen friedlichen Ausgang der Auseinandersetzungen.

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