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US-Fed-Chef Bernanke warnt vor Überregulierung von Hedge-Fonds

US-Notenbankchef Ben Bernanke hat davor gewarnt, Hedge-Fonds zu stark zu regulieren. Eines der Hauptmerkmale dieser Fonds sei, dass sie sehr flexibel seien und dies komme wiederum der Wirtschaft zu Gute, betonte Bernanke am Mittwoch bei seiner mit Spannung erwarteten Anhörung vor dem Bankenausschuss des US-Senats.

HB WASHINGTON. „Sie tragen dazu bei, Liquidität in den Märkten aufzubauen.“ Zudem würden mit Hilfe der Hedge-Fonds Risiken besser verteilt.

Die Finanzminister der sieben führenden Industrieländer (G7) hatten am vergangenen Wochenende bei ihrem Treffen in Essen erstmals eine breite internationale Debatte über die Risiken der hoch spekulativen Hedge-Fonds vereinbart. Sie verständigten sich darauf, die bislang weitgehend unter Ausschluss der Öffentlichkeit operierenden Fonds genauer unter die Lupe zu nehmen. Die meisten der rund 9000 Hedge-Fonds, die weltweit ein Kapital von 1,4 Billionen US-Dollar verwalten, operieren aus dem angelsächsischen Raum.

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