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Zahlen für erste Jahreshälfte Hedge-Fonds Man Group enttäuscht

Das schlechte Klima für Hedge-Fonds beeinflusst auch den Branchenführer. Der größte börsennotierte Vertreter, die britische Man Group, veröffentlichte auf der Hauptversammlung am Dienstag einen enttäuschenden Mittelzufluss in der ersten Hälfte des Jahres.

HB/fs LONDON. Chairman Harvey McGrath bezifferte die Zuflüsse bis Ende Juni auf 1,6 Mrd. Dollar (1,3 Mrd. Euro). Mittel in Höhe von 1,2 Mrd. Dollar wurden insgesamt wieder abgezogen, mehr als die Hälfte davon waren Privatinvestitionen.

In den drei Monaten von Ende März bis Ende Juni stieg das verwaltete Vermögen bei Man nur um eine halbe Milliarde auf 43,5 Mrd. Dollar - allerdings muss man einen durch die Euro-Schwäche ungünstigen Wechselkurseffekt von 600 Mill. Dollar mit einbeziehen. Damit liegt das Wachstum bei einem Prozent. Vorstandsvorsitzender Stanley Fink hat bis Ende des Jahres ein Ziel von 20 Prozent ausgegeben.

Die Hedge-Fonds hatten im ersten Halbjahr eine schwere Zeit. Rückstufungen von Anleihen der Autoriesen Ford und General Motors erwischten viele Investoren auf dem falschen Fuß. So liegt der relevante CSFB/Tremont-Index für die von den Herabstufungen stark betroffene Strategie "Convertible Arbitrage" in diesem Jahr bei minus sieben Prozent. Einige Fonds mussten bereits ihr Geschäft einstellen, bei anderen ließen die Zuflüsse deutlich nach.

Obwohl die schlechten Nachrichten für die Man Group nicht unerwartet kamen, gab die Aktie am Dienstag im Tagesverlauf um mehr als 2,5 Prozent nach. Die Papiere waren jedoch seit Mitte Mai um mehr als 30 Prozent gestiegen. "Das organische Wachstum wuchs weniger als halb so stark wie erwartet", zeigten sich auch Analysten wie Martin Cross vom Broker Teather & Greenwood enttäuscht.

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