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Zwölf-Monats-Vergleich Nur wenige Dachfonds liegen noch im Plus

Lächelnd zurücklehnen konnten sich in den vergangenen Monaten nur wenige Fondsanleger. Zu ihnen gehören die Besitzer von Anteilen des Volksbank-Smile. Der Mischfonds der Wiener Gesellschaft Volksbank Invest hat seinen Namen nicht ohne Grund.
  • Christian Hilmes (Das Investment)

HAMBURG. "Der Anlagestil dieses Fonds basiert auf einem Wertsicherungskonzept", erklärt Fondsmanager Gerhard Hofbauer. Der Volksbank-Manager strebt an, die Verluste des Fonds auf maximal 15 Prozent zu begrenzen. In der stürmischen Marktphase der vergangenen zwölf Monate schaffte er es, einen Zuwachs von immerhin knapp einem Prozent zu erzielen. Damit war der Volksbank-Smile die Nummer Fünf unter den flexiblen Dachfonds mit mindestens einjähriger Historie am deutschen Markt (siehe Tabelle). Im selben Zeitraum verlor die Konkurrenz durchschnittlich mehr als acht Prozent an Wert.

In Aktien investiert Hofbauer höchstens die Hälfte des Fondsvermögens. Sobald ihm sein quantitatives Modell einen Abwärtstrend am Aktienmarkt signalisiert, verkauft er zudem alle Zielfonds, die auf Dividendentitel setzen. Das war Ende 2007 der Fall. Einen Wiedereinstieg sieht Hofbauer noch in weiter Ferne. "Erst muss sich der Aktienmarkt wieder beruhigen", sagt er. Noch seien die Kursschwankungen zu hoch. Derzeit ist der Volksbank-Smile komplett in europäische Rentenfonds investiert. Für Anleihen- oder Geldmarktinvestments gibt es bei dem Fonds keine Schranken.

Das ist beim auf Rang eins liegenden Wallberg Manager Select anders. Dort dürfen Renten- und Geldmarktfonds höchstens die Hälfte des Fondsvermögens ausmachen. Aktienfonds dürfen dagegen unbegrenzt ins Portfolio von Wallberg-Manager Stefan Thomas-Barein, der den ehemaligen DJE Beta Select Mitte Februar vom Vermögensverwalter Dr. Jens Ehrhardt Kapital übernommen hat.

In den vergangenen Wochen hat die vom ehemaligen DJE-Vertriebschef Thorsten Schrieber gegründete Salzburger Gesellschaft mit dem zwischenzeitlich nur noch als Hülle vorhandenen Fonds mehrere hunderttausend Euro eingesammelt. Thomas-Barein hat nach eigenen Angaben am Anlagestil aber kaum Änderungen vorgenommen. "Der Fonds hat immer noch einen vermögensverwaltenden Charakter und investiert unabhängig von einem Vergleichsindex", sagt er.

Bei Thomas-Barein machen klassische Aktienfonds zurzeit nur etwa 80 Prozent des Portfolios aus. Der Rest ist vor allem in Fonds investiert, die auch auf fallende Aktienkurse oder Wandelanleihen setzen können. Auch der Wallberg-Manager beobachtet die aktuelle Börsenlage mit Vorsicht, denn die Kreditkrise drohe, der gesamten Volkswirtschaft zu schaden.

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