Institutionelles Investment

Studie Viele Banken beraten schlechter als früher

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Digitalangebot der Deutschen Bank spitze
So viel Platz haben Deutsche zum Wohnen
Platz 16: Berlin
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Die deutsche Bundeshauptstadt erfreut sich seit Jahren immer größerer Beliebtheit. Mit dem Slogan „arm, aber sexy“ charakterisierte der damalige Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) Berlin als attraktive und kreative Metropole mit besonderem Flair. Im Schnitt stehen den Berlinern 38,6 Quadratmeter Wohnfläche zur Verfügung – damit ist Berlin Schlusslicht in Deutschland. Auch die Eigentumsquote ist in Berlin bundesweit die geringste: Gerade einmal 14 Prozent der Wohnimmobilien werden von Eigentümern bewohnt. Als Mieter zahlt man im Schnitt 6,20 Euro pro Quadratmeter Kaltmiete, was wiederum verhältnismäßig teuer ist.

Platz 15: Hamburg
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Der Hafen, die Nähe zur Nordsee, das Gefühl der großen weiten Welt: Hamburg vereint viele Faktoren und zählt zu den beliebtesten und attraktivsten Städten Deutschlands. Statistisch gesehen verfügt jeder Hamburger über 39,2 Quadratmeter Wohnfläche – der zweitniedrigste Wert in ganz Deutschland. Das gilt auch für den Eigentumsanteil der Wohnimmobilien, welcher mit 23 Prozent deutlich unter dem bundesweiten Schnitt von 46 Prozent liegt. Die Nettokaltmieten hingegen liegen im Schnitt bei 7,31 Euro und sind im Vergleich mit den anderen Bundesländern die höchsten der Bundesrepublik.

Platz 14: Sachsen
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In Deutschlands östlichstem Bundesland fallen die Immobilien durchschnittlich eher klein aus, auch wenn die prächtigen Bauten in der Innenstadt von Dresden anderes vermuten lassen. Demnach bewohnt ein Sachse im Schnitt 39,7 Quadratmeter und zahlt fünf Euro Kaltmiete pro Quadratmeter. Eigentümer gibt es verhältnismäßig wenige: lediglich 34 Prozent der vorhandenen Wohnimmobilien werden von Eigentümern bewohnt.

Platz 13: Mecklenburg-Vorpommern
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Das Schweriner Schloss in der Landeshauptstadt von Mecklenburg-Vorpommern fungiert schon seit 1918 nicht mehr als Wohnimmobilie des Großherzogs von Mecklenburg, sondern beherbergt heute den Landtag des norddeutschen Bundeslandes. Wäre es heute noch immer eine Wohnimmobilie, so fiele es aus jeder Statistik: Im Schnitt bewohnt jeder Einwohner von Mecklenburg-Vorpommern 40,1 Quadratmeter. Das ist noch immer unterdurchschnittlich, betrachtet man das gesamte Bundesgebiet. Bei der Eigentumsquote liegt das Land mit 39 Prozent ebenfalls unter dem Bundesdurchschnitt. Das gilt auch für die Nettokaltmieten, die mit durchschnittlich 5,27 pro Quadratmeter verhältnismäßig niedrig sind.

Platz 12: Thüringen
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Der Freistaat Thüringen in Mitteldeutschland kann mit zahlreichen Kulturschätzen aufwarten. Seit der Wiedervereinigung werden die historischen Gebäude Schritt für Schritt restauriert, so dass die Innenstadt von Erfurt heute in neuem Glanz erstrahlt. Jedem Thüringer stehen laut Statistik 41,3 Quadratmeter Wohnfläche zur Verfügung, 44 Prozent der vorhandenen Wohnimmobilien befinden sich in Privatbesitz. Die Nettokaltmieten in Thüringen sind die zweitniedrigsten in Deutschland: sie liegen bei 4,84 Euro pro Quadratmeter.

Platz 11: Sachsen-Anhalt
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In Sachsen-Anhalt bewohnt statistisch gesehen jeder Einwohner 42,3 Quadratmeter Wohnfläche. Neben den zahlreichen Burgen, Schlössern und den Luther-Gedenkstätten Wittenberg und Eisleben zählt auch der Brocken im Harz zu den bekanntesten und beliebtesten Sehenswürdigkeiten des Landes. Trotz dieser Attraktivitätsfaktoren hat Sachsen-Anhalt mit 4,81 Euro pro Quadratmeter die niedrigsten Nettokaltmieten in ganz Deutschland. Bei der Eigentumsquote liegt das Bundesland eher im Mittelfeld: 42 Prozent der Wohnimmobilien werden von Eigentümern bewohnt.

Platz 10: Brandenburg
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sDas Schloss Sanssouci in der brandenburgischen Landeshauptstadt Potsdam zählt zum Unesco Weltkulturerbe und war ein Wohnsitz der preußischen Könige. Der Durchschnittsbürger in Brandenburg muss sich mit durchschnittlich 42,8 Quadratmetern Wohnfläche begnügen. Mit 46 Prozent liegt der Anteil der Immobilien, die vom Eigentümer bewohnt werden, genau im Bundesdurchschnitt. Bei den Nettokaltmieten ist Brandenburg allerdings unter dem Bundesschnitt: Pro Quadratmeter bezahlt man hier 5,34 Euro.

Haushohe Überlegenheit bescheint S.W.I. Finance der Deutschen Bank in Sachen Digitalisierung. Wobei dieser Aspekt nur zu zehn Prozent in die Gesamtbewertung einfließt. Lorbeeren verteilen die Tester für die umfangreich gestaltete Banking-App der Frankfurter, über die Kunden ein Haushaltsbuch führen können, um ihre Einnahmen und Ausgaben besser unter Kontrolle zu halten. Außerdem ist die App multibankfähig, das heißt, Kunden können ihre Konten bei unterschiedlichen Instituten auf einmal im Blick behalten.

Diese Funktion bietet auch die Postbank in ihrer App. „Innovationen verbessern zunächst die Leistung für die Bestandskunden“, erklärt Hoyer. Wenn sie sich durchsetzen, könnten sie allerdings relativ schnell von Wettbewerber kopiert werden. „Einzelne Features bewegen Endkunden selten, seine Bank zu wechseln“, so der Experte.

Aufgefallen ist den Testern die zum Teil eklatanten Unterschieden zwischen der App und dem Online-Auftritt besonders bei der Postbank und der Commerzbank. Während die Postbanker offensichtlich darauf setzen, dass die Kunden ihre Bankgeschäfte immer mehr vom Smartphone aus machen und diese technisch stark weiterentwickelt haben, haben die Commerzbanker ihren Fokus zunächst auf die Optimierung ihres Internetauftritts gelegt.

Generell sind die Onlineangebote aller Banken deutlich moderner geworden: Inzwischen ist es überall Standard, dass Produkte auch über eine Video-Identifikation abgeschlossen werden können. Vier von sechs Instituten bieten SMS bei Kontobewegungen an, zwei Häuser ermöglichen die Freigabe von Online-Überweisungen per Foto- oder QR-Tan.

Enttäuschend für die HVB, die im Gesamtranking auf Platz drei landete: „Der Abstand zu den beiden führenden Instituten verfestigte sich durch das zweischlechteste Ergebnis im Bereich Digital Services“, heißt es in der Studie.

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1 Kommentar zu "Studie: Viele Banken beraten schlechter als früher"

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  • Stimmt, die Commerzbank berät richtig gut.

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