Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Social-Trading-Musterdepot Was jetzt für Value-Investing spricht

Drei Manager, drei Konzepte, drei Portfolios: Die Musterdepots zeigen, wie man den Markt schlagen kann. Für Stratege Alexander Kovalenko ist eine Trendwende wahrscheinlich.
22.07.2020 - 17:12 Uhr Kommentieren

Das Social-Trading-Depot: Alexander Kovalenko, Bayerische Vermögen

Unser Aktienkernportfolio hat einen klaren Fokus auf unterbewertete Aktien. Der Ansatz wird Value-Investing genannt. Seit der Finanzkrise 2008 laufen allerdings die Wachstumstitel, welche in der Regel auch relativ teuer sind, mit kurzen Unterbrechungen besser als Value-Aktien.

Die Performancediskrepanz befindet sich mittlerweile auf so einem hohen Niveau, wie nur selten in der Vergangenheit. Langfristig ist der Faktor Value allerdings gegenüber dem Faktor Wachstum überlegen. Und die Mean Reversion, also die Rückkehr zum Mittelwert, gehört zu den grundlegenden Prinzipien der Kapitalmarkttheorie.

Der Mittelwert ist in dem Fall die Outperformance von Value gegenüber Growth. Dagegen kann man ein Zitat des verstorbenen Ökonomen John Maynard Keynes einwenden: Die Märkte können länger irrational bleiben als du liquide. Das stimmt zwar, aber aktuell spricht die ungewöhnlich lange Dauer sowie das Ausmaß der relativen Growth-Outperformance dafür, dass eine Trendwende wahrscheinlicher wird.

Grafik

Die Regeln der Depots

Die Musterdepots veranschaulichen aussichtsreiche Anlagestrategien und geben Anregungen, mit denen Investoren ihre Renditeziele erreichen können. Im Vordergrund steht nicht ein Wettbewerb zwischen den drei Portfolios, sondern vielmehr die Nachvollziehbarkeit und Transparenz der Anlageentscheidungen für den Leser. Jeder Kommentator startet mit einem fiktiven Anfangskapital von 100.000 Euro. Zu Beginn, am Freitag, dem 31. Januar 2014, wurden mindestens fünf Wertpapiere gekauft. Danach steht es den Kommentatoren frei, wann sie investieren. Es werden Gebühren für Kauf und Verkauf von 0,25 Prozent angenommen und vom Barbestand abgezogen. Zinsen und Dividenden werden dem Barbestand zugebucht. Die Depotzusammensetzung muss sich nicht täglich ändern.

Die Beiträge stellen keine Anlageberatung dar, insbesondere geben sie keine Empfehlung zum Kauf der genannten Wertpapiere. Sie sollen einen Anreiz zum Nachdenken und zur Diskussion über Marktentwicklungen und Anlagestrategien geben.

Die vollständigen Depots finden Sie hier: Handelsblatt-Depot, Social-Trading-Depot, Privatbank-Depot.

Startseite
Mehr zu: Social-Trading-Musterdepot - Was jetzt für Value-Investing spricht
0 Kommentare zu "Social-Trading-Musterdepot: Was jetzt für Value-Investing spricht"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%