AGI-Chef Andreas Utermann „Ungleichheit birgt sozialen Sprengstoff“

Der Chef der Allianz-Tochter AGI verwaltet Hunderte Milliarden Euro. Im Interview erklärt er, warum ihn der Kampf der Währungen ihn umtreibt und warum er Reiche für Gewinner der Niedrigzinsen hält.
„Diese Kosten der Globalisierung kann jeder in der westlichen Welt am eigenen Leib spüren.“ Quelle: Bert Bostelmann für Handelsblatt
Andreas Utermann

„Diese Kosten der Globalisierung kann jeder in der westlichen Welt am eigenen Leib spüren.“

(Foto: Bert Bostelmann für Handelsblatt)

Topmanager sind überall und nirgends zu Hause. Das merkt man besonders bei Andreas Utermann, dem neuen Chef von Allianz Global Investors, einer Tochter der Allianz-Versicherung. Er habe kein Büro in Frankfurt, es lohnt sich nicht. Zum Interview sei er das erste Mal in diesem Jahr in der Stadt. Deshalb macht er sich im „Visitor’s Office“ breit.

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