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Analysten: Schlechte Noten der Verbraucher bremsen Kurse von Post und Telekom nicht Aktien der Ex-Monopolisten trotzen dem härteren Wettbewerb

Mit Marktanteilen von bis zu 90 % und sicheren Einnahmen aus den geschützten Geschäftsbereichen im Hinterhalt rüsten sich die ehemaligen Staatskonzerne für den Wettbewerb. Egal ob Deutsche Bahn, Post oder Telekom – langfristig sollen die bisherigen Wettbewerbsschranken in Europa fallen. Doch das Risiko für die Aktien der Ex-Monopolisten sei begrenzt, meinen die Analysten.
  • Patrick Mönnighoff (Handelsblatt)

DÜSSELDORF. In einer jüngst vom Handelsblatt und dem Marktforschungsinstitut Dialego unter den Kunden durchgeführten Studie schnitten die Unternehmen allerdings schlecht ab. Die Bahn erhielt als Gesamtnote nur ein „ausreichend“, Telekom und Post stehen mit einem „befriedigend“ nur unwesentlich besser da. Die Konzerne und deren Aktien können bei zunehmender Konkurrenz nur verlieren, denken einige Anleger.

Doch nicht nur die Kurse sondern auch die Anlageexperten zeigen sich unbeeindruckt. „Viele Kunden sind einfach zu bequem und werden den Anbieter wohl kaum wechseln“, sagt Holger Bosse, Analyst bei Helaba Trust. Gerade die Telekom würde ihre dominante Marktstellung daher nicht allzu schnell verlieren. So gaben die Bonner seit der Öffnung des Ortsnetzes der Telekom für die Wettbewerber laut einem aktuellen Bericht der Regulierungsbehörde mit 15 Prozent weit weniger Marktanteile ab als zunächst erwartet.

Am Mittwoch wird die Telekom den Einfluss der Kundenverluste auf das Ergebnis bekannt geben. „Ein große Rolle wird das allerdings nicht spielen“, sagt Ingmar Lehmann, Analyst bei SEB. Gerade auch, da die Telekom nach einem Rekordverlust von fast 25 Mrd. Euro im Vorjahr deutlich bessere Zahlen vorlegen werde. Er stuft die Aktie weiterhin mit „kaufen“ ein und beziffert den fairen Wert mit 20 Euro.

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