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Anlagestrategie Diese Aktien können Sie ruhig vererben

Seite 2 von 5:
Fünfzigerjahre waren bester Einstiegspunkt
15 Aktien für die Ewigkeit

BASF SE NAMENS-AKTIEN O.N.

WKN
ISIN
DE000BASF111
Börse
Xetra

+1,80 +2,79%
0,00€
Chart von BASF SE NAMENS-AKTIEN O.N.
BASF
1 von 15

Branche: Chemie
ISIN: DE000BASF111
Stoppkurs: 37,50 Euro
Markt-Kapitalisierung: 73.322 Millionen Euro
Umsatz 2013: 73.973 Millionen Euro
Nettogewinn 2013: 4842 Millionen Euro
Geschätztes Kurs-Gewinn-Verhältnis 2014: 14,2
Dividendenrendite¹: 3,4 Prozent

¹gemessen an der letzten Ausschüttung
Vz.: Vorzugsaktien
Zahlen zum Teil gerundet
Quelle: Bloomberg; Stand 31. Juli 2014

HENKEL AG & CO. KGAA INHABER-VORZUGSAKTIEN O.ST.O.N

WKN
ISIN
DE0006048432
Börse
Xetra

+0,72 +0,84%
0,00€
Chart von HENKEL AG & CO. KGAA INHABER-VORZUGSAKTIEN O.ST.O.N
Henkel Vz.
2 von 15

Henkel Vz.

Branche: Konsum
ISIN: DE0006048432
Stoppkurs: 38,00 Euro
Markt-Kapitalisierung: 34.341 Millionen Euro
Umsatz 2013: 16.355 Millionen Euro
Nettogewinn 2013: 1589 Millionen Euro
Geschätztes Kurs-Gewinn-Verhältnis 2014: 20,2
Dividendenrendite¹: 1,4 Prozent

¹gemessen an der letzten Ausschüttung
Vz.: Vorzugsaktien
Zahlen zum Teil gerundet
Quelle: Bloomberg; Stand 31. Juli 2014

LINDE AG INHABER-AKTIEN O.N.

WKN
ISIN
DE0006483001
Börse
Xetra

+0,10 +0,05%
0,00€
Chart von LINDE AG INHABER-AKTIEN O.N.
Linde
3 von 15

Branche: Gase
ISIN: DE0006483001
Stoppkurs: 79,00 Euro
Markt-Kapitalisierung: 29.049 Millionen Euro
Umsatz 2013: 16.655 Millionen Euro
Nettogewinn 2013: 1317 Millionen Euro
Geschätztes Kurs-Gewinn-Verhältnis 2014: 21,3
Dividendenrendite¹: 1,9 Prozent

¹gemessen an der letzten Ausschüttung
Vz.: Vorzugsaktien
Zahlen zum Teil gerundet
Quelle: Bloomberg; Stand 31. Juli 2014

MUENCHENER RUECKVERS.-GES. AG VINK.NAMENS-AKTIEN O.N.

WKN
ISIN
DE0008430026
Börse
Xetra

+3,20 +1,59%
0,00€
Chart von MUENCHENER RUECKVERS.-GES. AG VINK.NAMENS-AKTIEN O.N.
Münchener Rück
4 von 15

Branche: Versicherer
ISIN: DE0008430026
Stoppkurs: 97,00 Euro
Markt-Kapitalisierung: 28.138 Millionen Euro
Umsatz 2013: 63.702 Millionen Euro
Nettogewinn 2013: 3300 Millionen Euro
Geschätztes Kurs-Gewinn-Verhältnis 2014: 9,3
Dividendenrendite¹: 4,5 Prozent

¹gemessen an der letzten Ausschüttung
Vz.: Vorzugsaktien
Zahlen zum Teil gerundet
Quelle: Bloomberg; Stand 31. Juli 2014

SAP SE INHABER-AKTIEN O.N.

WKN
ISIN
DE0007164600
Börse
Xetra

+0,74 +0,79%
0,00€
Chart von SAP SE INHABER-AKTIEN O.N.
SAP
5 von 15

Branche: Software
ISIN: DE0007164600
Stoppkurs: 29,00 Euro
Markt-Kapitalisierung: 73.391 Millionen Euro
Umsatz 2013: 16.815 Millionen Euro
Nettogewinn 2013: 3331 Millionen Euro
Geschätztes Kurs-Gewinn-Verhältnis 2014: 20,5
Dividendenrendite¹: 1,7 Prozent

¹gemessen an der letzten Ausschüttung
Vz.: Vorzugsaktien
Zahlen zum Teil gerundet
Quelle: Bloomberg; Stand 31. Juli 2014

VOLKSWAGEN AG VORZUGSAKTIEN O.ST. O.N.

WKN
ISIN
DE0007664039
Börse
Xetra

+2,54 +1,79%
0,00€
Chart von VOLKSWAGEN AG VORZUGSAKTIEN O.ST. O.N.
Volkswagen Vz.
6 von 15

Branche: Automobilbau
ISIN: DE0007664039
Stoppkurs: 98,00 Euro
Markt-Kapitalisierung: 83.789 Millionen Euro
Umsatz 2013: 197.007 Millionen Euro
Nettogewinn 2013: 9066 Millionen Euro
Geschätztes Kurs-Gewinn-Verhältnis 2014: 8,3
Dividendenrendite¹: 2,3 Prozent

¹gemessen an der letzten Ausschüttung
Vz.: Vorzugsaktien
Zahlen zum Teil gerundet
Quelle: Bloomberg; Stand 31. Juli 2014

AIRBUS SE AANDELEN OP NAAM EO 1

WKN
ISIN
NL0000235190
Börse
Xetra

+3,64 +3,39%
0,00€
Chart von AIRBUS SE AANDELEN OP NAAM EO 1
Airbus
7 von 15

Branche: Luftfahrt, Rüstung
ISIN: NL0000235190
Stoppkurs: 19,00 Euro
Markt-Kapitalisierung: 35.266 Millionen Euro
Umsatz 2013: 59.256 Millionen Euro
Nettogewinn 2013: 1500 Millionen Euro
Geschätztes Kurs-Gewinn-Verhältnis 2014: 14,5
Dividendenrendite¹: 1,7 Prozent

¹gemessen an der letzten Ausschüttung
Vz.: Vorzugsaktien
Zahlen zum Teil gerundet
Quelle: Bloomberg; Stand 31. Juli 2014

1948 wiederum war ein sehr günstiger Einstiegszeitpunkt – bis 1959 schafften deutsche Aktien in D-Mark jährlich gut 32 Prozent realen Gewinn. Erst 1953 erreichten allerdings die Kurse deutscher Titel wieder das Niveau aus der Zeit vor dem Ersten Weltkrieg – und das auch nur nominal. „Anleger mussten über diesen langen Zeitraum enorme reale Verluste hinnehmen“, so Röder. Investoren, die Ende 1921 deutsche Papiere erwarben und nie verkauften, sprangen erst im Februar 1954 real wieder über die Nulllinie. Wer vor dem Einbruch 1948 sein Geld an die Börse brachte, musste genau zehn Jahre warten, bis sich die erste Realrendite einstellte

Auch nach der fulminanten Hausse der Fünfzigerjahre des 20. Jahrhunderts folgte eine Dürre: Bis 1979 konnten Anleger über zwei Jahrzehnte lang die Inflation nur so eben ausgleichen; sie bewahrten ihr Vermögen knapp. Anschließend wurden sie mit sehr langfristigem Horizont belohnt, mit real 13,3 Prozent Wertzuwachs von 1980 bis 1999.

Wer danach im Dax den Ausstieg vor dem Crash der Jahre 2000 bis 2003 verpasste, fuhr abermals ein Dutzend Jahre reale Verluste von gut einem Prozent pro Jahr ein. Erst seit Herbst 2012 bessert sich die Bilanz.

Wie viel deutsche Anleger mit Aktien real verdienten oder verloren.

Aktien werden nicht riskanter

Über 100 Jahre aber sind der deutsche und der amerikanische Markt „rentabel und sinnvoll“, sagt Röder. Selbst wenn ein Investor kurz vor dem Zusammenbruch des Markts investierte, „blieben Aktien vorteilhaft, kurzfristig mussten Verluste hingenommen werden, welche aber langfristig ausgeglichen werden konnten“.

Wer Aktienpakete seiner Ururgroßväter geerbt hatte, erzielte mit deutschen Aktien über gut 142 Jahre einen jährlichen realen Gewinn von rund 7,7 Prozent, US-Aktien schafften gut 10,3 Prozent, in Dollar gerechnet. Aktien „bieten über den betrachteten Zeitraum eine genügend hohe Verzinsung, um Inflation oder Deflation zu kompensieren“, sagt Röder.

Trotz höherer Renditen waren Aktien nicht riskanter. Besitzer von deutschen Staatsanleihen etwa trafen Kriege, Krisen und Systemwechsel deutlich stärker. „Ein diversifiziertes Aktienportfolio weist bei langfristiger Anlage kein signifikant höheres Risiko auf als vergleichbare andere Investitionen“, folgert der Wissenschaftler.

Aktuell notieren die Börsen immer noch nahe ihren Rekordständen. Die Gefahr von Rückschlägen ist angesichts schwacher Ertragszuwächse vieler Unternehmen und überdurchschnittlich hoher geopolitischer Risiken groß. Ein aus soliden deutschen Werten zusammengesetztes Depot bietet die beste Chance, langfristig Krisen und Einbrüche zu überstehen – und es wird mit hoher Wahrscheinlichkeit auch nicht erst nach 100 Jahren wieder real ins Plus laufen.

Für die Anlage über Generationen eignen sich Aktien von 15 ausgesuchten Unternehmen, die schon bewiesen haben, dass sie im Markt und an der Börse auch in Krisenzeiten bestehen können – und die in der Lage waren, sich auch nach Jahrzehnten wieder mal neu zu erfinden.

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4 Kommentare zu "Anlagestrategie: Diese Aktien können Sie ruhig vererben"

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  • Ach die gab es damals gar nicht?
    Das ging daneben, die Aktien gabs 1971.
    Der Rest ist richtig.

  • Sicher lohnen sich Aktien. Fragt sich bloß für wen.
    Sicher, wenn man 1971 VW, BASF, BMW usw gekauft hätte....
    Ach die gab es damals gar nicht?
    Und die Aktiengesellschaften von damals gibt es heute nicht mehr ....
    Also was soll die Rechnerei mit Aktien? Gleiches mit Immobilien oder auch Gold.
    Die Augen auf und selber denken .... ist wohl das Beste

  • Nicht eines von ihren Wertpapieren habe ich gekauft.
    Oberflächliches zeitungslesen und lebenserfahrung hat mich davor bewahrt.

  • Ich hab von meinen Eltern noch Karstadt- und General Motors-Aktien vererbt bekommen, angeblich waren die Unternehmen auf Jahrzente gesichert.
    Auch die Hypo Real Estate habe ich vererbt bekommen.
    Banken gehen niemals pleite.
    Als die Telekom an die Börse ging, habe ich auch bei der dritten Fuhre ordentlich zugelangt.
    Immerhin ist das Internet die Zukunft und der quasi Monopolist hat die Marktmacht.
    Was sollte da schon schiefgehen?
    Wenn man etwas mehr Sicherheit haben möchte, dann kann man ja in Staatsanleihen investieren.
    Mit griechischen Staatsanleihen vor 5-6 Jahre konnte man wegen der Währungsunion ja garnicht falsch liegen.

    Mal schauen was noch so unmögliches passiert

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