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Anlagestrategie institutioneller Investoren Kaufen-Halten-Verkaufen hat ausgedient

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Treiber der Entwicklung ist ein Dilemma, in dem insbesondere viele institutionelle Investoren beim Anlegen von Geldern für spätere Rentenzahlungen stecken: "Wenn Altersvorsorgeeinrichtungen fünf Prozent Rendite erzielen müssen, haben sie das 2008 nicht geschafft. Mit Anleiherenditen von jetzt drei Prozent erreicht man das nicht", sagt Thorn. Depots deutscher institutioneller Investoren sind sehr anleihelastig. Die Anleger haben die Anteile stark risikobehafteter - aber auf lange Sicht ertragreicher - Vermögensformen wie Aktien im Zuge der Börsenkrise massiv abgebaut.

Unter diesem Druck müssten die Anleger stärker auf Erträge achten. Thorn erklärt: "Man braucht eine Überrendite gegenüber Anleihen, damit risikobehaftete Vermögensformen, denen man aber eine Wertsicherung gegenhält." Der Feri-Mann erkennt diesen Mix aus Ertragssuche und Risikobegrenzung in vielen Antworten der Umfrage. Im einfachsten Fall bedeutet es die Definition von Risikolimits für die Engagements. Vier von fünf Befragten sehen diese Vorgaben auf dem Vormarsch.

Der Trend zum Mix aus Ertrag und Verlustbegrenzung strahlt auch auf die Prognosen für das Aktienmanagement aus. Jeweils über 40 Prozent der Umfrageteilnehmer stufen Absolute Return-Ansätze und Wertsicherungskonzepte als zukunftsträchtig ein. Absolute-Return-Strategien zielen auf positive Renditen und suchen Verluste zu vermeiden. Eine hohe Meinung haben die Befragten ebenfalls von Value-Konzepten mit Fokus auf unterbewertete Titel oder von den sehr transparenten Indexprodukten.

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