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Anlagestrategie Zehn Risiken, die 2020 die Märkte bewegen

Der Deutsche Bank-Ökonom Torsten Slok listet 20 große Risiken auf, die die Märkte im kommenden Jahr bestimmen. Hier zehn ausgewählte Faktoren.
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Dax, Dow Jones & Co.: Zehn Risiken, die die Aktienmärkte 2020 bewegen Quelle: dpa
Daxkurve

Zahlreiche Risikofaktoren dürften die Märkte im kommenden Jahr bewegen.

(Foto: dpa)

Düsseldorf, Frankfurt Zuletzt waren die Anleger wieder positiv gestimmt: Der Dax kletterte in der vergangenen Woche gleich drei Mal auf ein neues Jahreshoch und auch an der Wall Street sorgten Hoffnungen auf ein Ende des Handelsstreits zwischen den USA und China für neue Kursrekorde.

Zwar haben sich beide Länder angenähert, noch ist der Handelsstreit aber nicht gelöst. Er dürfte auch im kommenden Jahr ein bestimmender Faktor an den Märkten sein und zählt zu den 20 größten Risikofaktoren, die Deutsche Bank-Ökonom Torsten Slok für das kommende Jahr identifiziert. Einige davon haben die Anleger bereits in diesem Jahr bewegt.

Sloks Liste zufolge werden politische Unsicherheiten die Stimmung an den Märkte auch 2020 weiter prägen. Neben dem Handelsstreit sind demnach auch die Unsicherheit im Brexit-Streit ein Risikofaktor. Die Briten wählen im Dezember zunächst ein neues Parlament. Wie es dann weitergeht, ist noch unklar. Auch die US-Präsidentschaftswahl dürfte die Märkte im kommenden Jahr in verschiedenen Bereichen beeinflussen.

1. Ungleichheit

Vermögen ist in Deutschland ungleich verteilt. Quelle: dpa
Armut

Vermögen ist in Deutschland ungleich verteilt.

(Foto: dpa)

Die Schere zwischen hohen und niedrigen Einkommen geht weiter auseinander. Gerade in Deutschland sind auch die Vermögen sehr ungleich verteilt. Und besonders in den USA fehlt vielen Leute der Zugang zu einer guten Gesundheitsversorgung. Das alles erhöht gesellschaftliche Spannungen, die auf die Wirtschaft durchschlagen können.

2. Handelskrieg

Noch ist im Handelsstreit keine Einigung erreicht. Quelle: Bloomberg
Handelsstreit

Noch ist im Handelsstreit keine Einigung erreicht.

(Foto: Bloomberg)

Die USA und China wollen sich offenbar einigen, aber noch ist nichts vereinbart. So lange der Streit weiter schwelt, sind die Unternehmen verunsichert und wissen nicht, wo sie investieren sollen.

3. Starker Dollar

Ein aufgewerteter Dollar würde den Welthandel verteuern. Quelle: dpa
US-Dollar

Ein aufgewerteter Dollar würde den Welthandel verteuern.

(Foto: dpa)

Weil die Wirtschaft in den USA besser läuft als in China, Europa und Japan könnte der Dollar aufwerten. Das verteuert den Welthandel, der überwiegend in Dollar abgewickelt wird, und trifft damit Exportländer, besonders aber auch Schwellenländer mit Dollarschulden.

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