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Anleger-Akademie: Mittel- und Osteuropa Fallstricke der Währungspolitik

Politische Kursänderungen und Unsicherheiten über die Konjunkturentwicklung bilden Risiken, die sich auf die Währungen auswirken können.

HB DÜSSELDORF. Die Währungen der mittel- und osteuropäischen Beitrittskandidaten - was folgt auf die starke Aufwertung der vergangenen Jahre?

Politik: In mehreren der mittelosteuropäischen Beitrittsländern haben Regierungen und Notenbanken unterschiedliche Vorstellungen über den richtigen Kurs. Wer in dem Konflikt die Oberhand behält, lässt sich nicht kaum vorhersagen, es kann die Währungsentwicklung aber merklich beeinflussen. Ob die amtierenden Regierungen und solche, die möglicherweise neu ins Amt kommen, alle Anstrengungen unternehmen, die für einen zielkonformen Beitrittstermin zur Währungsunion nötig sind, ist nicht gesichert.

Wirtschaft: Sollte sich die Konjunktur im Mittelosteuropa deutlich abschwächen, wozu auch die stark gestiegenen Wechselkurse beitragen könnten, dürfte dies das weitere Aufwertungspotenzial begrenzen oder gar zu einer Abwertung führen. Eine schwächere Konjunktur würde zu niedrigeren Zinsen führen und dadurch die Attraktivität von Anlagen in lokalen Währungen dämpfen. Zudem könnten dadurch politische Konflikte zunehmen.

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