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Anleihen Streit über Anlegerschutz: Bundesregierung plant Mindeststückelung für Nachranganleihen

Womöglich können Anleger künftig nur noch ab einer Summe von 50.000 Euro in bestimmte Nachranganleihen investieren. Gegen das Gesetzesvorhaben regt sich Widerstand.
09.10.2020 - 15:42 Uhr
Wer Nachrangbonds kaufen will, muss künftig möglicherweise tief in die Tasche greifen. Quelle: dpa
Euroscheine

Wer Nachrangbonds kaufen will, muss künftig möglicherweise tief in die Tasche greifen.

(Foto: dpa)

Berlin Banken sollen künftig größere Finanzpolster vorhalten, um im Krisenfall gewappnet zu sein. Das soll auch mithilfe von nachrangigen Anleihen gelingen, die zum Eigenkapital zählen und die auch private Anleger zeichnen können. Gerät der Emittent, hier die Bank, in eine Schieflage, werden zunächst Instrumente zur Abdeckung von Verlusten herangezogen, zu denen nachrangige Verbindlichkeiten gehören.

Um Privatanleger von dem risikoreichen Engagement eher abzuhalten, will der Gesetzgeber eine Mindeststückelung von 50.000 Euro im Wertpapierhandelsgesetz auf nachrangige Anleihen von Banken einführen. Dagegen regt sich Widerstand.

So hält der Bundesrat den angedachten Schutz für überflüssig. „Der Absatz entsprechender Produkte auch an Privatanleger ist bereits etabliert und stellt auch keine Besonderheit gegenüber den Nachranginstrumenten von Unternehmen anderer Branchen dar“, heißt es in einer Stellungnahme zum Gesetz. Auch übersehe die Bundesregierung, dass für Aktien als klassische Eigenkapitaltitel schließlich auch keine Mindeststückelung existiere.

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