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AnleihenWorauf es beim Pfandbrief ankommt

Der Klassiker unter den Anleihen ist für Anleger wieder attraktiv – als Alternative zu Staatspapieren. Worauf es bei Pfandbriefen ankommt.Frank Wiebe 15.03.2023 - 13:30 Uhr Artikel anhören

Neben Pfandbriefbanken können auch Sparkassen die Wertpapiere ausgeben.

Foto: dpa

Frankfurt. Zinspapiere kaufen, liegen lassen, Zinsen kassieren und am Ende der Laufzeit sein Kapital zurückbekommen: So hat Geldanlage schon vor mehr als 200 Jahren funktioniert. Und so funktioniert sie, jedenfalls vor Inflation gerechnet, jetzt auch wieder nach einer langen Dürrezeit, in der es kaum Zinsen gab.

In dem Zusammenhang wird auch ein Produkt wieder interessant, das im 18. Jahrhundert in Preußen unter Friedrich dem Großen geschaffen wurde: der Pfandbrief. Vor Jahrzehnten war er in Deutschland sehr beliebt. Die Werbung dafür allgegenwärtig, ein legendäres Beispiel waren seit den 60er-Jahren die Anzeigen in den Rowohlt-Taschenbüchern.

„Die Privatanleger sind an den Markt zurückgekehrt. Sie kaufen wieder Anleihen, zum Beispiel auch Pfandbriefe“, sagt Friedrich Luithlen, Leiter des Anleihe-Emissionsgeschäfts bei der DZ Bank. Er erläutert die Vorzüge: „Pfandbriefe sind mit AAA-Ratings sehr risikoarm und einfach zu erwerben. Der Renditeaufschlag gegenüber Staatsanleihen schwankt bei zehn Jahren Laufzeit um die 0,5 bis 0,6 Prozentpunkte.“ Aber das ist noch nicht alles.

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