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Berater für gemischtes Universal-Portfolio rechnet mit Börsenrückschlag, BB-Invest ist guter Dinge Fondsmanager sind bei Aktien uneins

Nach den kräftigen Aktiengewinnen seit Mitte März warnen Fondsprofis zunehmend vor Euphorie. „Für die nächsten Monate bin ich vorsichtig optimistisch bis neutral“, sagt beispielsweise Thomas Mergenthaler.

HB/vwd FRANKFURT/M. Es schade nicht, zwischendurch auch einmal Gewinne mitzunehmen. Diese Einstellung macht sich beim von Universal Investment aufgelegten HWG-Fonds, den Mergenthaler berät, offenbar bezahlt. Mit einem Wertzuwachs von 17,20 % in den vergangenen 12 Monaten erreicht Mergenthalers Schützling unter 67 offensiv ausgerichteten Mischfonds Rang vier. Als „offensiv“ gelten jene Mischfonds, die bei der Verteilung der Gelder auf Aktien und Anleihen das Schwergewicht durchweg auf der Aktienseite bilden.

Jürgen Wetzel teilt nicht ganz die Auffassung seines Kollegen. Denn er glaubt, dass „Anleger momentan guten Gewissens Aktien kaufen können“. Von der Konjunktur und den Unternehmen kämen äußerst positive Signale, die weiteres Kurspotenzial eröffneten. Wetzel managt den BB-Portfolio Global-Invest. Ein Plus von 12,38 % bringt das von der Fondstochter der Bankgesellschaft Berlin aufgelegte Produkt auf den achten Platz.

„Beide Fonds eignen sich für Anleger, die die aktive Auswahl der Vermögensklassen dem Fondsmanagement überlassen wollen“, urteilt Alice Segschneider vom Analysehaus Lipper. Wer auf ein annehmbares Chance-Risiko-Verhältnis Wert lege, sei mit dem HWG-Fonds gut bedient. Das BB-Invest-Produkt ziele dagegen eher auf verhalten konservativ ausgerichtete Investoren.

Beim HWG-Fonds beträgt der Aktienanteil laut Angaben von Mergenthaler momentan 77 %, während Wetzel sogar auf 80 % kommt. „Weil Indizes wie Dax, Dow Jones, Nasdaq und auch S & P 500 kurz vor starken Widerständen stehen, scheint eine Korrektur nicht unwahrscheinlich“, sagt Mergenthaler. Deshalb hält er mit 16 % recht viel Liquidität. In Wetzels Portfolio hingegen ist die Cashquote jetzt mit 4 % eher gering. Nach seinen Angaben konzentriert er sich auf Aktien auf Euroland und auf deutsche Dividendenpapiere.

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