Berkshire Hathaway: Öl statt Airlines: Auf diese Aktien setzt Warren Buffett in der Coronakrise
Der Berkshire-Chef bleibt vom aktuellen Hype an den Börsen unbeeindruckt.
Foto: ReutersNew York. Warren Buffett hat das Rampenlicht anderen überlassen. Während Techinvestorin Cathie Wood fast täglich im US-Börsensender CNBC interviewt wird, hält sich Buffett bewusst der Öffentlichkeit fern. Der Chef des Konglomerats Berkshire Hathaway hat sich seit Beginn der Coronakrise vor allem auf sein Unternehmen und seine Mitarbeiter konzentriert, die zum Teil deutlich mit der Pandemie zu kämpfen hatten.
Doch das heißt nicht, dass Buffett untätig war. Er hat gemeinsam mit seinen Investmentmanagern Ted Weschler und Todd Combs das 245 Milliarden Dollar schwere Aktienportfolio umgeschichtet und an die neuen Realitäten angepasst. Buffett ist für seinen langfristigen und wertorientierten Ansatz bekannt, mit dem er Berkshire zu einem der größten Konzerne Amerikas gemacht hat.
Seinen Prinzipien bleibt der 90-jährige Star-Investor treu: Er setzt weiter vor allem auf Amerikas Industrie. Zu Berkshire gehört neben dem Versicherungsgeschäft auch eine Energiesparte sowie der größte Eisenbahnbetreiber des Landes, BNSF, sowie gut 80 kleine und mittelständische Unternehmen.
Wenn sich die US-Wirtschaft wie erwartet von der Pandemie erholt und die Inflation steigt, dann sollte Berkshire in einer guten Position sein, um operativ und mit den Aktienbeteiligungen vom neuen Schwung zu profitieren.