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Berkshire Hathaway Warren Buffett kauft für 800 Millionen Dollar Aktien der Bank of America

Der Star-Investor baut seinen Anteil an Amerikas zweitgrößter Bank damit auf 11,3 Prozent aus. Sein Zukauf gilt als deutlicher Vertrauensbeweis.
23.07.2020 - 23:50 Uhr Kommentieren
Im April hatte der Starinvestor sich als Reaktion auf die Coronakrise sich mit Verlust von seinen gesamten Airline-Beteiligungen getrennt. Quelle: dpa
Warren Buffett

Im April hatte der Starinvestor sich als Reaktion auf die Coronakrise sich mit Verlust von seinen gesamten Airline-Beteiligungen getrennt.

(Foto: dpa)

Denver Warren Buffett hat wieder zugeschlagen. Der Chef des Konglomerats Berkshire Hathaway kaufte in den vergangenen Tagen im großen Stil Aktien der Bank of America. Insgesamt gut 800 Millionen Dollar zahlte Buffett für 34 Millionen Anteilscheine. Sein Anteil an Amerikas zweitgrößter Bank steigt damit auf 11,3 Prozent, wie aus einer Pflichtmitteilung an die US-Börsenaufsicht SEC hervorgeht.

Der Aktienkurs der Bank hat in diesem Jahr im Zuge der Coronakrise rund 30 Prozent verloren, ähnlich stark hat sich auch der KBW-Bankenindex nach unten bewegt. Die Bank of America bereitet sich wie alle großen Wall-Street-Häuser auf hohe Kreditausfälle vor. Sie könnte jedoch besser aufgestellt sein als etwa Branchenführer JP Morgan, weil sie bei der Vergabe von Krediten konservativer vorging und im zweiten Quartal weniger für mögliche Kreditausfälle zurücklegte als die Konkurrenz.

Die Bank of America, die ihren Sitz in Charlotte im US-Bundesstaat North Carolina hat, ist schon länger Buffetts Lieblingsbank. Ende März war sie hinter Apple die zweitgrößte Position in Berkshires Aktienportfolio. Dass Buffett nun erneut zukauft, gilt als deutlicher Vertrauensbeweis.

Der Star-Investor hatte sich in den vergangenen Monaten von anderen Bank-Aktien getrennt. Im Mai etwa verkaufte Buffett 84 Prozent seiner Goldman-Sachs-Anteile. Auch seine Positionen an JP Morgan, US Bancorp und Bank of New York Mellon stutzte er zurück.

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    Buffett war zuletzt für seine zögerliche Haltung in der Krise in die Kritik geraten. Einige Anleger hatten gehofft, dass er sich ähnlich wie in der Finanzkrise 2008 deutlich stärker um Deals bemüht. Anfang Juli verkündete Buffett immerhin einen zehn Milliarden Dollar schweren Zukauf für die Energiesparte des Konglomerats. Er trennte sich im April jedoch mit Verlust von seinen gesamten Airline-Beteiligungen, als Reaktion auf die Coronakrise.

    Weitere Deals könnten folgen, versicherte Buffett im Mai auf der Hauptversammlung. Doch der Berkshire-Chef machte auch deutlich, dass er sich nicht drängen lässt. Von kurzfristiger Zockerei an den Märkten hält der Value-Investor ohnehin nichts. Die Berkshire-Aktie hat in diesem Jahr rund 15 Prozent verloren.

    Mehr: Buffetts 800-Millionen-Euro-Kauf in Krefeld gerät zum Desaster.

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