Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Berkshire Hathaway Warren Buffett wird sein Geld nicht los – und kauft deshalb mehr eigene Aktien

Cash hat der Berkshire-Chef genug – bloß fehlen die Kaufgelegenheiten. Deshalb will er stärker bei eigenen Aktien zugreifen. Deren Kurs klettert auf ein Vierjahreshoch.
Kommentieren
Der Investor findet aktuell schlicht keine Unternehmen, die er zu einem erschwinglichen Preis kaufen könnte. Quelle: Reuters
Warren Buffett

Der Investor findet aktuell schlicht keine Unternehmen, die er zu einem erschwinglichen Preis kaufen könnte.

(Foto: Reuters)

New York Warren Buffett zahlt keine Dividenden. Auch Aktienrückkäufe kommen für den Chef des Konglomerats Berkshire Hathaway nur unter strengen Auflagen infrage: nämlich dann, wenn die Aktie unter 120 Prozent des Berkshire-Buchwerts fällt.

Doch nun wird diese Regel, die 2012 eingeführt worden ist, wieder aufgehoben, teilte Berkshire mit. Buffett und sein stellvertretender Verwaltungsratschef Charlie Munger können dann auch kaufen, wenn der Kurs diese Marke übersteigt. Allerdings stellte Buffett klar, dass er auch künftig Aktienrückkäufen nur dann zustimmen werde, wenn man den Berkshire-Titeln deutliches Kurspotenzial nach oben einräume. Genauer spezifiziert wurde diese Einschränkung nicht.

Es ist eine Zeitenwende für den 87-jährigen Starinvestor, der es immer vorgezogen hat, in Unternehmen zu investieren, statt Kapital via Dividenden und Aktienrückkäufen an seine Aktionäre auszuschütten.

Der Berkshire-Chef sucht nun schon seit vielen Jahren nach guten Übernahmemöglichkeiten. Doch in dem lang anhaltenden Bullenmarkt findet der wertorientierte Investor schlicht keine Unternehmen, die er zu einem erschwinglichen Preis kaufen könnte.

Derweil sind Berkshires Cash-Reserven auf 109 Milliarden Dollar angewachsen. Derzeit liegt der Berkshire-Kurs bei 140 Prozent des Buchwerts. Die ursprünglich gesetzte Rückkaufschwelle war also offenbar zu streng bemessen.

Buffett machte jedoch zwei Einschränkungen. Die Rückkäufe werden erst nach den Quartalsergebnissen am 3. August starten. Zudem wird Berkshire stets Kapitalreserven von mindestens 20 Milliarden Dollar halten, um bei eventuellen Risiken aus seiner Versicherungssparte gerüstet zu sein.

Aktionäre reagierten begeistert. Die Berkshire-Aktie der Klasse A stieg am Mittwoch im frühen New Yorker Handel um gut vier Prozent auf 299.500 Dollar, den höchsten Wert seit vier Monaten.

Finance Briefing
Startseite

Mehr zu: Berkshire Hathaway - Warren Buffett wird sein Geld nicht los – und kauft deshalb mehr eigene Aktien

0 Kommentare zu "Berkshire Hathaway: Warren Buffett wird sein Geld nicht los – und kauft deshalb mehr eigene Aktien"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

Serviceangebote