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Börsenausblick Vermögensverwalter Vanguard erwartet deutlich geringere Renditen mit Aktien

Der zweitgrößte Vermögensverwalter der Welt senkt seine Ertragserwartungen für die Wall Street deutlich. Er rechnet nur noch mit jährlich fünf Prozent für die nächsten zehn Jahre.
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Vanguard gilt als Spezialist für Indexfonds, betreut aber auch einen beträchtlichen Teil seines Kapitals als aktiver Vermögensmanager. Quelle: Reuters
Erinnerung an Vanguard-Gründer Jack Bogle an der New Yorker Börse

Vanguard gilt als Spezialist für Indexfonds, betreut aber auch einen beträchtlichen Teil seines Kapitals als aktiver Vermögensmanager.

(Foto: Reuters)

FrankfurtDie Zeit der ganz großen Aktiengewinne ist vorbei. Diese Botschaft vermittelt Greg Davis von Vanguard in einem Interview mit dem US-Fernsehsender CNBC. Das erregt Aufmerksamkeit, denn der Chef-Anlagestratege des US-Hauses ist verantwortlich für 5,3 Billionen Dollar Kundenkapital. Seine Stimme hat Gewicht.

„Mit Blick auf die nächsten zehn Jahre liegen unsere Erwartungen an US-Aktien bei rund fünf Prozent jährlichem Ertrag“, sagte Davis. Vor fünf Jahren seien es etwa acht Prozent gewesen.

Die aktuelle Perspektive ist demnach eine deutliche Kappung der Prognose, der historische Schnitt liegt bei jährlichen sieben Prozent, Inflation eingerechnet.

Seit seinem Tief in der Weihnachtszeit hat der US-Index S&P 500 wieder rund 15 Prozent gewonnen. Das ist „am oberen Ende einer fairen Bewertung“, wie Davis auf einer Investmentkonferenz sagte. Er rechnet mit einem abflachenden Zuwachs der Unternehmensgewinne, in diesem Jahr mit einem einprozentigen Plus. Im laufenden Jahr könne das Wirtschaftswachstum auf zwei Prozent sinken, nach drei Prozent im Vorjahr.

Der Vanguard-Mann beschäftigt sich auch mit den Folgen geringerer Finanzmarktrenditen. Seiner Meinung nach müssen die Amerikaner zur Vorbereitung auf den Ruhestand mehr und länger sparen. Diese Einschätzung ist einleuchtend, weil die Altersgelder von US-Bürgern abhängiger von den Ergebnissen privater Altersvorsorge sind als die der Deutschen.

Die Revision der Marktprognose ist nur auf den ersten Blick überraschend. Vanguard gilt zwar als Spezialist für Indexfonds, die entsprechende Benchmarks lediglich nachbilden. Ein solcher rein passiv anlegender Anbieter hätte möglicherweise wenig Interesse an Börsenprognosen. Das Haus betreut aber auch einen beträchtlichen Teil seines Kapitals als aktiver Manager.

In Europa versucht Vanguard, sein Indexgeschäft voranzubringen. Im Vordergrund stehen dabei die börsengehandelten Produkte, die sogenannten Exchange Traded Funds, kurz ETF. Seit dem vergangenen Jahr treibt das Haus auch sein Geschäft in Deutschland voran. Die letzte große Schlagzeile machte Vanguard .

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1 Kommentar zu "Börsenausblick: Vermögensverwalter Vanguard erwartet deutlich geringere Renditen mit Aktien"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • Sehr geehrter Herr Narat,

    früher war es so, dass eine ernst zu nehmende Abhandlung/Untersuchung ihre Annahmen offen und nachprüfbar auf den Tisch legen mußte. Das war und ist die Voraussetzung für jegliche wissenschaftliche Erörterung.

    Heute erzählt jeder Volldepp, sein Computer habe ohne ihn gerechnet. Welche Annahmen der Rechnung zugrunde liegen und was überhaupt gerechnet wurde, weiß der Volldepp nicht einmal selbst.

    Aber das schlimmste sind die Medien, die diesen hahnebüchenen Unfug auch noch verbreiten.

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