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Börsentrend Märkte zittern vor Frankreich-Wahl

Anleger verkaufen vor der Präsidentschaftswahl ihre französischen Anleihen. Sollte Marine Le Pen gewinnen, droht ein Frexit und damit Chaos an den Aktienmärkten. Das könnte langfristig sogar das Ende der Eurozone sein.
18.04.2017 - 11:18 Uhr
Anleger versuchen ihre französischen Anleihen loszuwerden. Quelle: dpa
Wall Street

Anleger versuchen ihre französischen Anleihen loszuwerden.

(Foto: dpa)

Die Nervosität bei Anlegern wegen der Präsidentschafts-Wahlen in Frankreich am kommenden Wochenende steigt. Sie fürchten sich vor einem Sieg der rechtsextremen Politikerin Marine Le Pen, die das Land aus der Euro-Zone herauslösen will. Sollte die 48-Jährige die neue Herrin im Elysee-Palast werden, dürfte das die Europäische Union (EU) ins Chaos stürzen und mit ihr die Börsen. Experten erwarten, dass Aktienkurse einbrechen, der Euro massiv abwertet und Anleger in sichere Häfen wie Gold, Bundesanleihen und den Schweizer Franken fliehen. „Sollte es einen Überraschungssieg von Le Pen geben, würde das die Finanzmärkte erschüttern“, sagt Ökonom Christian Melzer von der Fondsgesellschaft Deka. Dass es tatsächlich zu einem EU-Austritt Frankreichs, also einem Frexit kommt, kann sich aber kaum ein Börsianer so richtig vorstellen.

Die Zwei-Klassen-AG
Stimmrechte bei Aktien
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Ob ein Aktionär Stimmrechte bekommt, hängt von der Aktie ab, die er kauft. Besitzt er eine Stammaktie, erhält er damit auch Stimmrecht. Damit kann er mitentscheiden, wie etwa der Aufsichtsrat besetzt wird. Bei Vorzugsaktien hingegen ist kein Stimmrecht vorgesehen. Zum Ausgleich wird auf diese Aktien in der Regel eine höhere Dividende ausgezahlt.

(Foto: dpa)
Metro
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Der Handelskonzern Metro etwa hat – ganz anders als Snap – gerade einmal 0,7 Prozent seines Börsenwerts in Vorzugsaktien herausgegeben. Im Umkehrschluss bedeutet das: Ein Großteil der Metro-Aktien sind Stammaktien. Der Konzern räumt dem größten Teil seiner Anlegern also Stimmrechte ein. Insgesamt sind die Metro-Papiere an der Börse 9,6 Milliarden Euro wert.

Quelle: Bloomberg

(Foto: dpa)
MAN
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Ein wenig mehr Vorzugsaktien hat der Lastwagenbauer Man herausgegeben. 4,1 Prozent der Aktien sind Vorzugsaktien. Auch der Lastwagenbauer räumt damit einem sehr großen Teil seiner Aktionäre Stimmrechte ein. Die Marktkapitalisierung beträgt zurzeit 14,21 Milliarden Euro.

(Foto: dpa)
RWE
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Bei RWE machen Vorzugsaktien rund fünf Prozent des Börsenwerts aus. Bei einer Marktkapitalisierung von knapp 9,5 Milliarden Euro entspricht das aber gerade einmal 451 Millionen Euro.

(Foto: Reuters)
BMW
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Von den untersuchten Firmen hat BMW den zweithöchsten Börsenwert: 53,8 Milliarden Euro. Knapp 3,9 Milliarden Euro und damit 7,2 Prozent entfallen auf Vorzugsaktien.

(Foto: dpa)
Schaeffler
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Bei Schaeffler stecken knapp 25 Prozent des Börsenwerts in Vorzugsaktien. Das sind 2,6 Milliarden Euro. Insgesamt ist der Maschinenbauer an der Börse zurzeit knapp 10,3 Milliarden Euro wert.

(Foto: dpa)
Sixt
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Die Vorzugsaktien bei Sixt machen schon 30,7 Prozent der Marktkapitalisierung aus. Damit besitzen immer noch weit mehr als zwei Drittel der Aktionäre ein Stimmrecht. Der Börsenwert liegt bei gut zwei Milliarden Euro.

(Foto: dpa)

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