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Börsenweisheit Über den Sinn oder Unsinn der Chartanalyse

Wissenschaft oder Astrologie, Indikator für künftige Kursbewegungen oder nur heiße Luft – was bringt die Chartanalyse? Der legendäre André Kostolany konnte ihr wenig abgewinnen. Experten sind weniger kritisch.
26.05.2017 - 13:58 Uhr
Die einen so, die anderen so: Es ist umstritten, inwiefern Charts für die Analyse von Börsenentwicklungen herangezogen werden sollen oder nicht. Quelle: Reuters
Börsencharts als sinnvolles Instrument

Die einen so, die anderen so: Es ist umstritten, inwiefern Charts für die Analyse von Börsenentwicklungen herangezogen werden sollen oder nicht.

(Foto: Reuters)

Düsseldorf Allzeithochs, 200-Tage-Linie, Schulter-Kopf-Schulter-Formation – aus Aktiencharts lässt sich so einiges ablesen. Für viele Börsianer ist die Chartanalyse das Allheilmittel für den Anlageerfolg, liefert sie doch angeblich wichtige Kauf- und Verkaufsignale. Andere können ihr nichts abgewinnen. Wie der legendäre André Kostolany. Der Börsenaltmeister sagte einst: „Chartlesen ist eine Wissenschaft, die vergebens sucht, was Wissen schafft.“

Ist das Chartlesen überhaupt eine Wissenschaft? „Zumindest keine exakte Wissenschaft, eher eine Kunst und ganz viel Erfahrung“, räumt Jörg Scherer, Leiter Technische Analyse bei HSBC Trinkaus & Burkhardt, ein. „Deshalb ist es für mich – trotz aller Unterstützung durch spezielle Chartsoftware – so wichtig, Tag für Tag selber auf rund 100 Charts zu schauen.“ Er kann der Chartanalyse einiges abgewinnen. Zu Beginn seiner Karriere hat Scherer sogar noch Point & Figure-Charts mit Bleistift und Millimeterpapier selbst gezeichnet. „Für die Lernkurve kann ich das jedem Interessierten empfehlen“, sagt er.

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