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Bundeseigener Versorgungsfonds Zahl der Atomkonzern-Aktien in Fonds des Bundes verdreifacht

Der Bund hat die die Zahl ihrer Anlagepapiere von AKW-Betreibern deutlich erhöht. Aus dem Fonds werden pensionierte Beamte bezahlt.
20.04.2018 - 08:20 Uhr
Die Grünen im Bundestag kritisierten „massive“ Zukäufe. Quelle: dpa
Anlagestrategie Atomkraftwerk

Die Grünen im Bundestag kritisierten „massive“ Zukäufe.

(Foto: dpa)

Berlin Die Bundesregierung legt mehr Geld in Aktien von Atomkraftwerk-Betreibern an. Im bundeseigenen Versorgungsfonds und der Versorgungsrücklage hat sich von Juni bis Dezember 2017 die Zahl der Aktien von Unternehmen verdreifacht, die in Deutschland oder Nachbarstaaten AKWs betreiben. Die Zahl der Wertpapiere von Eon, Engie Electrabel, Enel und Iberdrola stieg von 4.770.615 Mitte Juni auf 14.450.927 Ende Dezember.

Der Wert der Aktien stieg in dieser Zeit von insgesamt 32,8 Millionen Euro auf 100,3 Millionen Euro. Das geht aus den Antworten der Bundesregierung auf eine Anfrage der Grünen hervor, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegen.

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