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Bundesregierung Aufsicht der Finanzanlagevermittler durch die Bafin ist unabdingbar

Im Zuge des Wirecard-Skandals hoffte die Branche der Finanzanlagevermittler, dass die Regierung von ihren Aufsichtsplänen abrückt. Das tut sie aber nicht.
12.10.2020 - 14:01 Uhr
Die Branche selbst fürchtet vor allem hohe Kosten, denn die Bafin legt die Aufsichtskosten üblicherweise auf diejenigen um, die sie beaufsichtigt. Quelle: dpa
Bafin

Die Branche selbst fürchtet vor allem hohe Kosten, denn die Bafin legt die Aufsichtskosten üblicherweise auf diejenigen um, die sie beaufsichtigt.

(Foto: dpa)

Berlin Die Bundesregierung möchte die Aufsicht über 38.000 Finanzanlagevermittler in Deutschland weiterhin auf die Bafin übertragen. Die Vorkommnisse um den insolventen Zahlungsdienstleister Wirecard belegen „einen Bedarf hinsichtlich einer Stärkung hoheitlicher Aufsichtskompetenzen im Bereich des Anlegerschutzes und der Finanzmarktaufsicht“, heißt es etwas umständlich in einer Antwort der Bundesregierung auf eine parlamentarische Anfrage des Linken-Politikers Stefan Liebich. Sie liegt dem Handelsblatt vor.

Der Wirecard-Skandal, bei dem die Bafin keine gute Figur gemacht hat, ließ die Branche zunächst hoffen, dass von dem Plan Abstand genommen wird. „In Anbetracht des Wirecard-Skandals und der damit mehr und mehr öffentlich werdenden Versäumnisse auch der Bafin erscheint es unmöglich, der Bafin zusätzliche Aufgaben zu übertragen“, urteilte Norman Wirth, geschäftsführender Vorstand des AfW Bundesverbands Finanzdienstleistung, vor Monaten. Die Branche selbst fürchtet vor allem hohe Kosten, die ein Wechsel mit sich bringen würde, denn die Bafin legt die Aufsichtskosten üblicherweise auf diejenigen um, die sie beaufsichtigt.

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