Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

DAB Depot Contest Gold könnte wieder glänzen

Vermögensverwalter halten Gold aus mehreren Gründen die Treue. Im Kursanstieg der vergangenen Monate sehen sie allerdings eher eine Dollar-Schwäche als eine neue Gold-Stärke. Ein Kursrückgang? Unwahrscheinlich.
  • André Schmidt-Carré
15.09.2017 - 10:39 Uhr
Das Edelmetall ist gefragt. Quelle: dpa
Goldbarren

Das Edelmetall ist gefragt.

(Foto: dpa)

Gold hat in den vergangenen Wochen seinem Nimbus als Krisenwährung alle Ehre gemacht: Seitdem der nordkoreanische Diktator Kim Jong Un reihenweise Atomwaffen testet und US-Präsident Trump verbal aufrüstet, liegt der Kurs des Edelmetalls im Plus.

Gold setzt damit seinen Aufwärtstrend fort, seit Jahresbeginn hat es um rund 15 Prozent zugelegt. Aus Sicht deutscher Anleger hat die Erfolgsgeschichte allerdings einen Schönheitsfehler: Gold hat in US-Dollar gerechnet stark performt. In Euro steht in diesem Jahr allerdings nur wenig mehr als die schwarze Null. „Neben der politischen Verunsicherung hat primär der schwache US-Dollar zu dem freundlichen Goldpreis geführt“, sagt Burkhard Wagner von der Partners Vermögensmanagement (PVM) aus München. Sprich: Der Goldpreisanstieg entspricht in etwa dem Anstieg des Euros im Verhältnis zum Dollar, in den auf Euro lautenden Depots deutscher Anleger hat sich damit bislang unterm Strich nicht allzu viel getan.

Hier lagert das meiste Gold der Bundesbank
Goldreserven in heimischen Tresoren
1 von 5

Das ging schneller als gedacht: 2013 hatte die Bundesbank angekündigt, insgesamt 674 Tonnen Gold ihres 3.378 Tonnen schweren Goldschatzes bis 2020 aus Paris und New York nach Deutschland zu verfrachten. Schon drei Jahre früher, im Sommer 2017, war die Mission vollendet. Heute lagert etwas mehr als die Hälfte (50,6 Prozent beziehungsweise 1.710 Tonnen) der Bundesbank-Goldreserven in der Zentrale in Frankfurt.

(Foto: dapd)
Deutsche Bundesbank – Frankfurt am Main
2 von 5

Die Heimhol-Aktion wurde gestartet, nachdem unter anderem der Ex-CSU-Politiker Peter Gauweiler sich öffentlich wunderte, ob die Goldreserven, die im Ausland lagern, tatsächlich auch vorhanden und echt sind. Nach Abschluss der Verlagerungen zeigte sich Bundesbank-Vorstand Carl-Ludwig Thiele überaus zufrieden: „Wir haben jeden Barren auf Echtheit und Gewicht geprüft. Es gab keine Beanstandungen.“

(Foto: dpa)
Federal Reserve Bank – New York City
3 von 5

In den Tresoren der Federal Reserve Bank in New York lagern aktuell noch 1.236 Tonnen Gold – ein Anteil von 36,6 Prozent. Damit ist die US-Metropole der zweitgrößte Lagerplatz für Bundesbnak-Gold. Insgesamt 300 Tonnen Gold wurden zwischen 2013 und 2016 von New York nach Frankfurt gebracht.

(Foto: AP)
Bank of England – London
4 von 5

Bei der Bank of England in London lagern aktuell 432 Tonnen Gold oder 12,8 Prozent der deutschen Goldreserven. Aus London wurde bei der Aktion kein Gold nach Deutschland gebracht. Die britische Hauptstadt ist neben Frankfurt und New York einer von insgesamt drei Lagerorten für deutsche Goldreserven.

(Foto: dpa)
Banque de France – Paris
5 von 5

Gänzlich aufgegeben wurde hingegen die Lagerung bei der Banque de France in Paris. Zwischen 2013 und 2017 wurden insgesamt 374 Tonnen Gold verfrachtet.

(Foto: AFP)

Jetzt weiterlesen

Erhalten Sie Zugriff zu diesem und jedem weiteren Artikel im

Web und in unserer App für 4 Wochen kostenlos.

Weiter

Sie sind bereits registriert? Jetzt einloggen

Jetzt weiterlesen

Erhalten Sie Zugriff zu diesem und jedem weiteren Artikel im

Web und in unserer App für 4 Wochen kostenlos.

Weiter

Sie sind bereits registriert? Jetzt einloggen

Mehr zu: DAB Depot Contest - Gold könnte wieder glänzen
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%