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Dax-Umfrage „Noch ist keine Trendwende erkennbar“

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Ähnliche Stimmung wie im Frühjahr 2015

Die Kaufbereitschaft hat zudem leicht abgenommen. 19 Prozent und damit sechs Prozentpunkte mehr gegenüber der Vorwoche wollen in den kommenden zwei Wochen Aktien verkaufen. Es handelt sich um ehemals abwartende Anleger, die vor einer Woche noch nicht wussten, wie sie sich verhalten würden. Deren Anteil ist aktuell um fünf Prozentpunkte auf 50 Prozent gesunken.

Optimisten halten jedoch an ihrer Kaufabsicht fest, fast jeder Dritte will in den kommenden zwei Wochen seine Aktienpositionen aufstocken. Damit notiert die Kaufbereitschaft derzeit auf einem durchschnittlichen bis leicht positiven Niveau.

Mit einem Blick zurück auf die vorherigen Handelsblatt-Umfrageergebnisse zeigt sich: In den ersten drei Monaten des Jahres war die Stimmung zuletzt über einen längeren Zeitraum so gut wie heute, gleichzeitig gab es damals ebenfalls kaum Zuversicht für nachhaltig steigende Kurse. Die Folge: Der Dax stieg in dieser Zeit Woche für Woche, während Anleger an der nachhaltigen Tragfähigkeit der Rallye zweifelten. Stehen also auch heute viele positive Wochen im Dax bevor?

Die kurzfristig positiven Erwartungen werden nach Heibels Meinung genährt durch die anstehenden Notenbanksitzungen. Am Donnerstag verkündet EZB-Chef Mario Draghi die weitere Geldpolitik der EZB. Investoren erwarten eine Ausweitung des Anleihekaufprogramms, eine Ausweitung der Liquiditätsschwemme also, die den Aktienmarkt weiter befeuern würde.

In welcher Zyklusphase befinden sich die Märkte Ihrer Meinung nach aktuell?


In den USA hingegen wird die erste Zinsanhebung seit zehn Jahren erwartet und als Bestätigung der guten konjunkturellen Verfassung der US-Wirtschaft interpretiert. Die sich dadurch ausweitende Zinsdifferenz zwischen Europa und den USA wirkt zusätzlich stimulierend für die deutsche Exportwirtschaft.

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"Jeder Rückschlag wird frühzeitig gekauft"
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