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Dax-Umfrage „Anleger müssen sich an Verluste gewöhnen“

Die schwache Handelswoche hat bei vielen Anlegern für Ernüchterung gesorgt. Waren die vergangenen Tage der Startschuss oder eher das Ende für die Jahresendrally? Eine exklusive Umfrage liefert dazu eine klare Antwort.
1 Kommentar

Gier und Panik? Wann Emotionen die Kurse bewegen

DüsseldorfDie vergangene Börsenwoche wirkte auf optimistische Anleger ernüchternd. Der Dax fiel um 2,5 Prozent und beendete am Freitag den Handel bei 13.127 Punkten. „Selbst für die wilden Bullen unter den Anlegern ist das nicht außergewöhnlich, an solche Verschnaufpausen beziehungsweise Rücksetzer müssen die sich gewöhnen“, meint Börsenexperte Stephan Heibel. Für ihn war der Rücksetzer überfällig, Investoren haben einfach Gewinne mitgenommen. Er hatte in den vergangenen Wochen bereits vor einer höheren Volatilität an den Aktienmärkten gewarnt.

Der Inhaber des Analysehauses Animusx wertet die wöchentliche Handelsblatt-Umfrage Dax Sentiment aus, bei der mehr als 2.800 Anleger zu ihrer Ansicht über die aktuelle Börsenlage, einer Rückschau auf die vergangenen Woche sowie ihren Erwartungen und Kaufverhalten befragt werden. Daraus leitet Heibel eine Prognose für die kommenden Handelstage ab.

Das sind die reichsten Menschen der Welt
Platz 20: Ma Huateng
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Der 46-jährige Chinese hat den Internetkonzern Tencent aufgebaut, zu dem auch der beliebte Messenger WeChat gehört. Damit erwirtschaftete er laut „Forbes“ ein Privatvermögen von 38,8 Milliarden Dollar – im Vorjahr waren es allerdings noch 45,3 Milliarden.

Die „Forbes“-Zahlen sind nur Schätzungen, die aber auf einem der weltweit aufwendigsten Schätzverfahren basieren und in der Branche als weitgehend zuverlässig gelten.

(Foto: AP)
Platz 19: Steve Ballmer
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Der ehemalige Microsoft-Chef hat es in diesem Jahr in die Top-20 der reichsten Menschen der Welt geschafft. Sein Vermögen beträgt laut „Forbes“ 41,2 Milliarden US-Dollar, fast drei Milliarden mehr als im Vorjahr.

(Foto: dpa)
Platz 16 bis 18: Alice, Jim und Rob Walton
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Walmart, die größte Supermarktkette der Welt, macht auch die Erben reich: Jim Walton (links) bringt es 2018 auf 44,6 Milliarden Dollar. Seine beiden Geschwister Rob Walton (Platz 18: 44,3 Milliarden Dollar) und Alice Walton (Platz 17: 44,4 Milliarden Dollar) besitzen ebenfalls ein stattliches Vermögen.

(Foto: AP)
Platz 15: Francoise Bettencourt-Meyers und Familie
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Nachdem Liliane Bettencourt im September 2017 starb, erbte ihre Tochter das L’Oréal-Vermögen. 49,3 Milliarden Dollar machen Francoise Bettencourt-Meyers zu einer der reichsten Frauen der Welt. Ihr Vermögen legte laut „Forbes“ im vergangenen Jahr um mehr als sieben Milliarden Dollar zu.

(Foto: AP)
Platz 14: Sergey Brin
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Google-Mitgründer Sergey Brin ist Präsident der Dachgesellschaft Alphabet und gilt als Kritiker der Einwanderungspolitik von US-Präsident Trump. Das Vermögen des gebürtigen Russen, der im Alter von fünf Jahren mit seinen Eltern in die USA auswanderte, beläuft sich laut „Forbes“ auf 49,8 Milliarden Dollar, ein Plus von mehr als zwei Milliarden Dollar gegenüber dem Vorjahr.

(Foto: AFP)
Platz 13: Mukesh Ambani
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Der indische Geschäftsmann ist Vorstandsvorsitzender der Petrochemie-Firma Reliance Industries. Sein Vermögen beträgt zurzeit 50 Milliarden US-Dollar, fast zehn Milliarden mehr als noch im Vorjahr.

(Foto: Reuters)
Platz 11: David Koch
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Koch Industries gehört zu den wertvollsten Unternehmen weltweit. David Koch verfügt wie sein Bruder Charles über 50,5 Milliarden Dollar. Während er oft auf Filmgalas und anderen gesellschaftlichen Großereignissen verkehrt, ist sein Bruder kaum in der Öffentlichkeit zu sehen.

(Foto: dpa - picture alliance)

Hinter Umfragen zur Börsenstimmung wie dem Dax Sentiment stehen zwei Annahmen: Wenn die große Masse von Anlegern bereits investiert hat, bleiben wenige übrig, die noch zusätzlich kaufen und damit die Kurse in die Höhe treiben könnten. Umgekehrt gilt natürlich Entsprechendes: Wenn die Anleger mehrheitlich noch nicht investiert haben, können nur noch wenige verkaufen und damit die Kurse drücken.

Wenn Anleger investiert haben, werden sie sich optimistisch über den erwarteten weiteren Kursverlauf äußern, wenn sie nicht investiert haben, pessimistisch. Denn pessimistisch zu sein, was die zukünftige Börsenkursentwicklung betrifft, gleichzeitig aber investiert zu sein, macht wenig Sinn.

Beim Handelsblatt Dax Sentiment ist seit Ende August, dem Beginn der laufenden Rally, die Stimmung kontinuierlich gestiegen und die Erwartung auf noch weitere Kursgewinne in der Zukunft kontinuierlich zurückgegangen. Doch diese Lage hat sich gedreht. Die Stimmung ist auf neutralem Niveau, und der Zukunftsoptimismus kehrt zurück. „Ich werte dies als Zeichen, dass sehr viele Anleger nur auf solche kurzen Rücksetzer warten, um dann so schnell wie möglich einzusteigen“, lautet das Fazit des Sentimentexperten. „So betrachtet, dürfte der Rücksetzer zum Beginn dieser Woche enden“.

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1 Kommentar zu "Dax-Umfrage: „Anleger müssen sich an Verluste gewöhnen“"

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  • „Anleger müssen sich an Verluste gewöhnen“

    Das mussten sie doch schon immer (bis zu einem gewissen Grad, natürlich).

    Der langfristige Trend ist entscheidend.

    Und eine durchdachte Auswahl sowie eine gewisse "Streuung" der Anlagen.