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Dax-Umfrage Langsam bröckelt die Zuversicht

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„Ein institutioneller Anleger hat den Ausverkauf verursacht”

Die völlige Niedergeschlagenheit der Anleger in der Vorwoche ist nach der deutlichen Gegenbewegung im Verlauf der vergangenen Tage kleiner geworden. Immerhin sieht mehr als jeder Sechste (plus 15 Prozentpunkte) in der aktuellen Bewegung bereits wieder einen Aufwärtsimpuls. Allerdings überwiegen noch die Pessimisten: Mehr als jeder Dritte sieht den Dax nach wie vor in einer Abwärtsbewegung – 30 Prozentpunkte weniger als in der Vorwoche.. Zulauf hat auch das Lager der Neutralen bekommen – fast jeder Vierte glaubt an eine aktuelle Seitwärtsbewegung.

In welcher Zyklusphase befinden sich die Märkte Ihrer Meinung nach aktuell?


Die Selbstkritik, die in der Vorwoche in absolute Verunsicherung umgeschlagen war, normalisiert sich wieder ein wenig. Die ist ablesbar an den Antworten auf die Frage, ob Anleger die Entwicklung in der Vorwoche so erwartet hatten. Jeder Dritte wurde von den Ereignissen absolut überrascht – 15 Prozentpunkte weniger als in der Vorwoche. 28 Prozent (plus zehn Prozentpunkte) sehen ihre Erwartungen kaum erfüllt und weitere 30 Prozent zum größten Teil erfüllt. Kaum jemand (sieben Prozent) gibt an, die Börsenentwicklung der abgelaufenen Woche so voll und ganz erwartet zu haben.

Heibels Einschätzung nach waren es nicht Privatanleger, die am vergangenen Montag für den Ausverkauf sorgten. „Es muss ein institutioneller Anleger gewesen sein, der stark auf steigende Kurse gewettet hatte und diese Wette ohne Rücksicht auf Verluste auflösen musste – gegebenenfalls durch einen Margin Call“, meint der Sentimentexperte. Bei einem „Margin Call“ handelt es sich - sinnbildlich gemeint - um den Anruf eines Brokers zur Erhöhung der Sicherheit. Man muss, weil sich die Investitionen mit Terminkontrakten schlecht entwickelt haben, echtes Geld auf das Konto zahlen, um zu verhindern, dass die offenen Positionen zwangsaufgelöst werden.

Haben sich Ihre Erwartungen zum Dax in der vergangenen Woche erfüllt?


Heibel bewertet die Turbulenzen als eine technische Korrektur, die keine konjunkturellen Hintergründe hat. „Dennoch ist es eine Lehre für alle anderen Spekulanten, die nochmal mit einem blauen Auge davongekommen sind: Wetten auf weiter steigende Kurse werden von nun an nur noch sehr vorsichtig eingegangen, die Long-Positionierungen werden kleiner sein“, erläutert er. Entsprechend werde es an einer nachhaltigen Nachfrage fehlen. Heibel erwartet für die laufende Woche eher eine zögerliche Fortführung der Erholung mit vielen Unterbrechungen.

Finance Briefing
Erneuter Rückschlag wird erfolgen
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1 Kommentar zu "Dax-Umfrage: Langsam bröckelt die Zuversicht"

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  • Die angst der Spekulanten
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    Sie haben in den Panikmodus geschaltet.
    Nachts wachen sie schweißgebadet auf, haben Schnappatmung und sind nahe an einem Herzkasper.
    Hier muss schnellstens ein "Rettungsschirm aufgespannt werden. Das "Steuervieh" muss uns retten! Es kann/darf doch nicht sein, dass wir Verluste schreiben. Wo bleibt die "Solidarität"?

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