Dax-Umfrage Privatanleger lösen die Handbremse

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Sicherheitsnetz verliert an Spannung
Die besten Börsenweisheiten
André Kostolany, Spekulant
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„Ein Mann kann zwischen mehreren Methoden wählen, sein Vermögen loszuwerden: Am schnellsten geht es am Roulette-Tisch, am angenehmsten mit schönen Frauen und am dümmsten an der Börse.“

Warren Buffett, Investmentlegende
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„Preis ist, was man bezahlt. Wert ist, was man bekommt.“

Lesen Sie hier den vollständigen Artikel zu dieser Börsenweisheit: Billig, teuer oder fair bewertet?

André Kostolany, Investmentaltmeister
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„Die Börsenspekulation ist wie eine Skatpartie. Man muss mit guten Karten mehr gewinnen als man mit schlechten Karten verliert.“

Lesen Sie den vollständigen Artikel zu dieser Börsenweisheit hier: Die Börsenspekulation ist wie eine Skatpartie.

Alte Börsenweisheit
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„Politische Börsen haben kurze Beine“

Als die Schotten über ihre Unabhängigkeit abstimmten, wurde es an den Märkten unruhig. Taugt die Börsenweisheit noch heute etwas? Lesen Sie den vollständigen Artikel zur Börsenweisheit hier: Politische Börsen haben kurze Beine. Oder nicht?

Alte Börsenweisheit
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„Besitzer von Zinspapieren schlafen gut. Aktionäre hingegen leben gut.“

Inwieweit gilt diese Börsenweisheit noch in Zeiten des Niedrigzinses? Lesen Sie hier den vollständigen Artikel zur Börsenweisheit: Ruhiger Schlafen dank Anleihen? Von wegen!

Alte Börsenweisheit
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„Die Hausse nährt die Hausse.“

Übersetzt heißt das nichts anderes, als dass gute Stimmung an der Börse ansteckend ist – und die Kurse weiter steigen. Lesen Sie den vollständigen Artikel zur Börsenweisheit hier: Die Hausse nährt die Hausse.

Warren Buffett, Investmentlegende
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„Risiko entsteht dann, wenn Anleger nicht wissen, was sie tun“.

Lesen Sie hier den vollständigen Artikel zu dieser Börsenweisheit: Das gefährliche Unwissen

Die Zukunftserwartung verändert sich. Seit dem extremen Optimismus unter den Anlegern Ende August fällt die Erwartung entsprechend dem steigenden Dax immer weiter zurück. Unverändert 27 Prozent erwarten für den Leitindex in drei Monaten einen Aufwärtsimpuls, inzwischen gehen jedoch 23 Prozent (plus fünf Prozentpunkte) von einem Abwärtsimpuls aus. Nur noch gut jeder Fünfte (minus vier Prozentpunkte) erwartet die Topbildung erst in drei Monaten. Von einer Seitwärtsbewegung gegen 27 Prozent aus (minus ein Prozentpunkt).

Mit dem Erreichen der Marke von 13.000 Punkten ist die Investitionsbereitschaft drastisch eingebrochen. Nur noch 23 Prozent (minus acht Prozentpunkte) wollen in den kommenden zwei Wochen Aktien zukaufen. 16 Prozent (plus vier Prozentpunkte) hingegen wollen verkaufen und 61 Prozent (plus vier Prozentpunkte) warten vorerst ab.

Haben sich Ihre Erwartungen zum Dax in der vergangenen Woche erfüllt?


Das Euwax-Sentiment der gleichnamigen Börse Stuttgart, an der Privatanleger handeln, hat unterdessen beim Pessimismus weiter nachgegeben. Vor zehn Tagen gab es dort noch ein extrem hohes Niveau an Absicherungskäufen. Privatanleger hatten parallel zu ihren Aktienkäufen auch gleich entsprechende Put-Positionen eröffnet, um sich gegen etwaige Kursrückschläge abzusichern. Diese Put-Absicherungen werden nun sukzessive in der Rekordjagd aufgegeben.

„Damit wird eines der Sicherheitsnetze, das unter der Aktienbörse aufgespannt ist, schwächer“, stellt der Börsenexperte fest. Denn wenn sich viele gegen fallende Kurse absichern, dann können die Kurse kaum fallen, weil ja niemand mehr negativ überrascht werden kann. Noch sei das Sicherheitsnetz vorhanden, mit einem Wert von minus 7,2 sind Privatanleger deutlich stärker abgesichert als im Jahresdurchschnitt. „Doch das Sicherheitsnetz verliert an Spannung“, so Heibel.

Welche Zyklusphase erwarten Sie in drei Monaten?


Werden Sie in den nächsten beiden Wochen handeln?


Institutionelle Anleger sichern sich über die Frankfurter Terminbörse Eurex ab, dort werden Optionen gehandelt. Und die Profis haben ihre Absicherung ebenfalls zurückgefahren, inzwischen sind sie sogar deutlich weniger abgesichert als im Jahresdurchschnitt. Das Put-Call-Verhältnis steht bei 1,2, der Durchschnitt liegt bei 1,5. Profis, die auf die Dax-Rally spekuliert haben, stehen vor zwei Möglichkeiten. Entweder verkaufen sie ihre spekulativen Long-Position, oder sie kaufen neue Put-Optionen, um sich abzusichern.

In den USA zeigt der Angst-und-Gier Index des S&P 500, der anhand technischer Marktdaten berechnet wird, mit 83 Prozent weiterhin extreme Gier an (83 Prozent). Allerdings wird das noch höhere Niveau der Vorwoche mit 95 Prozent nicht mehr erreicht. Institutionelle US-Investoren haben ihre Investitionsquote wieder ein wenig zurückgefahren – um minus fünf Prozentpunkte auf 91 Prozent. Der Bulle/Bär-Index der US-Privatanleger notiert mit 2,8 Prozent weiterhin im neutralen Bereich.

Die Handelsblatt-Umfrage startet jeden Freitag und endet am Sonntag. Die Auswertung lesen Sie tags darauf auf Handelsblatt Online. Einfacher haben es Leser, die sich für eine kostenlose Erinnerungsmail eintragen. Sie erhalten automatisch eine Mail mit der Bitte, an der Umfrage teilzunehmen, und eine, wenn die Experten-Auswertung auf Handelsblatt Online zu lesen ist.

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