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Dax-Umfrage Wie lange hält der Draghi-Rausch?

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Viele deutsche Anleger haben Gewinne mitgenommen

Diese recht unterschiedliche Einschätzung der aktuellen Lage und der künftigen Entwicklung wirkt erst einmal wie ein Widerspruch, doch der Experte hat eine einfache Erklärung: ausländische Investoren. Er glaubt, dass der heftige Kurssprung in der abgelaufenen Woche vor allem auf diese Investoren-Gruppe zurückzuführen sei, die an der wirtschaftlichen Erholung der Exportnation Deutschland bei anhaltend niedrigem Euro-Wechselkurs partizipieren will. Die ausländischen Anleger werden im Handelsblatt-Sentiment nicht erfasst. „Dem Umfrageergebnis entnehme ich also, dass viele deutsche Anleger die aktuellen Kurse für Gewinnmitnahmen nutzen“, so Heibel.

Ebbt nun der Kaufdruck aus dem Ausland ab, so kommt es zu einer Konsolidierung und gegebenenfalls sogar zu einer kleinen Korrektur. „Doch bei niedrigeren Kursen dürfte sehr schnell wieder gekauft werden, weil viele deutsche Anleger bereits wieder liquide sind – sie haben bereits verkauft und warten darauf, wieder einzusteigen.“ Dass der Dax in den kommenden Wochen unter die psychologisch wichtige Marke von 10.000 Punkten rutscht, glaubt der Experte nicht.

Bleibt die Konsolidierung oder eine kleine Korrektur aus, so könnte auch bei einem weiteren leichten Anstieg nochmals ein Run auf Aktien erfolgen – ausgelöst durch die deutschen Anleger, die in der vergangenen Woche verkauft haben. „Der Dax könnte so bereits in den kommenden zehn Tagen an die 11.000 Punkte Marke heranlaufen“, so Heibel. Eine Botschaft der aktuellen Handelsblatt-Umfrage ist ganz klar: Eine größere Korrektur ist aufgrund der großen Skepsis auf mittelfristige Sicht kaum zu befürchten.

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Die Umfrage startet jeden Donnerstag und endet Sonntagmittag. Die Auswertung steht montagmittags auf Handelsblatt Online zur Verfügung. Einfacher haben es Leser, die sich für eine kostenlose Erinnerungsmail eintragen. Sie erhalten automatisch eine Mail mit der Bitte, an der Umfrage teilzunehmen, und eine, wann die Experten-Auswertung im Laufe des Montags auf Handelsblatt Online zu lesen ist. Auszüge der Auswertung können Anleger dann auch in den Marktberichten auf der Handelsblatt-Webseite lesen.

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8 Kommentare zu "Dax-Umfrage: Wie lange hält der Draghi-Rausch?"

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  • Die Frage ist doch: Wie werden die anderen Notenbanken auf die Entscheidung der EZB reagieren?
    Zweifellos: Durch die Schwächung des Euro hat Deutschland kurzfristig Exportvorteile, durch den Niedergang des Ölpreis wird die Inflation vorübergehend im Zaum gehalten.

  • jaja, der Dax klettert dank Draghi. Aber sollte nicht eigentlich der Euro fallen? Was es nicht das was er bewirken wollte?

    Sorgt nun etwa die griechische Wahl für einen erstarkenden Euro - und fallenden Goldpreis?

    Schon irgendwie paradox - oder etwa nicht?

  • Der Rausch währt so lange, wie das Rauschmittel zugeführt wird. Allerdings sind bei Süchtigen regelmässig die Dosen zu erhöhen, um noch ein "Ergebnis" zu erzielen.
    Am Ende wirds aber einen tüchtigen Kater geben....ist ja schliesslich nach jedem Rausch so.

    :-D

  • Das kann keiner wissen.Es kann bis 11500 gehen.Warum nicht? Das entspräche der MK aus dem Hochpunkt vom März 2000.
    Eon,RWE,K+S,Allianz,Münchner Rück,Deutsche Bank,Commerzbank,Infineon sind noch meilenweit von ihren ATH´s entfernt.
    Der Markt preist die Griechenland-Rettung ein.Käme es zum Grexit,sieht es anders aus.
    Es ist eh mühselig zu sagen,wo der DAX fair bewertet ist.Die einen sagen 8000,die Anderen 10 000,wieder andere sagen die 20000 voraus.Eine mühselige und unsinnige Diskussion die nichts bringt,wie die Geschichte bewiesen hat.

  • Wartet bis bei uns die Pegidas und Legidas genug von den Billionen € des Herrn Draghi haben - wenn der deutsche Michel aus seinem Tiefschlaf wach wird!

    Wenn wir wie die Griechen dafür mit Sparprogrammen und Arbeitslosigkeit zahlen müssen!

    Diese Billionen müssen eines Tages zurückgezahlt werden - wir Bürger haben keinen einzigen Cent davon gesehen!

    es müssen auch bei uns die Merkel, Schäuble und der klägliche Rest zur Verantwortung gezogen werden - "Köpfe rollen"!

  • sind wir nicht auf einem guten Weg ?
    man brauch sich doch nur in Europa umschauen wie alles schön läuft!

  • Nicht lange - wenn es ihn denn überhaupt gäbe.

    In einer Umgebung wie in der Währungsunion schreitet die Investitionsverhinderungspolitik unverdrossen voran.
    Damit hat weder Europa noch der Euro - der einen Gesamtstaat voraussetzt - mittel- bis langfristig eine Chance.

    Ins Sozialistische abgetauchte Parteien nebst Funktionären sind nicht mehr in der Lage, die Realitäten zur unvoreingenommenen Kenntnis zu nehmen.
    Sie treiben die Menschen ins Unglück.
    Wehe ihnen, wenn die das tatsächlich bemerken sollten.

  • Geld ist genug im Finanzmarkt. Es ist sogar soviel Geld vorhanden, dass die Zinsen so niederig sind, dass ein Kredit fast nichts mehr kostet und trotzdem springt die Wirtschaft in EU-Deutschland nicht an, weil es eine Grün-Sozialistische Energieeinspar und CO2 Verteufelungspolitik (Energiewende/EEG) in EU-Deutschland verhindert.
    Energiewende/EEG = erst kommt die Lüge, dann der Betrug/Selbstbetrug, danach der Managel und zum Schluss die Armut!