Deutsche Bank vs. Commerzbank Machen Sie mit beim Aktionärs-Battle!

Strafprozesse, Razzien, jahrelange Nulldividende: Deutsche-Bank- und Commerzbank-Aktionäre mussten und müssen viel aushalten. Doch wer von beiden leidet mehr? Das Handelsblatt sucht Sie für einen Schlagabtausch.
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Bei Deutsche-Bank und Commerzbank-Aktionären geht der Frust um. Zeit für einen Battle. Quelle: Getty Images
Battle der Bullen

Bei Deutsche-Bank und Commerzbank-Aktionären geht der Frust um. Zeit für einen Battle.

(Foto: Getty Images)

DüsseldorfWer von Ihnen leidet eigentlich mehr? Sie, als Deutsche-Bank-Aktionär? Oder Sie, als Commerzbank-Aktionär? Sie beide mussten zuletzt viel Frust ertragen. Denn die Liste der Ärgernisse und Verfehlungen der beiden größten Geldhäuser ist lang – und wird immer länger.
Bei der Deutschen Bank reichen die Vorwürfe von Falsch-Aussage im Kirch-Prozess, über Manipulation von Zinssätzen bis hin zu fragwürdigem Handel von CO2-Zertifikaten und fragwürdigen Aktiendeals. Erst vergangene Woche hatten Ermittler zum wiederholten Male die Zwillingstürme in Frankfurt durchsuchen lassen. Einen Tag, nachdem der Abgang der Co-Chefs Jain und Fitschen beschlossene Sache war.

Dass ständig ein neuer Krisenherd aufzupoppen scheint, verunsichert Aktionäre. Und drückt immer den Aktienkurs immer wieder. Zwar hat der Kurs des Deutsche-Bank-Papiers seit Jahresbeginn um 10,7 Prozent gestiegen. Zum Vergleich: Der Dax schafft plus 12 Prozent. Doch dazwischen lagen hohe Kursschwankungen. Schon fürchten Anleger, was passieren wird, wenn der designierte Chef John Cryan das Ruder nicht herumreißen kann?

Bei der Commerzbank hingegen stoßen Aktionären vor allem die wiederholten Kapitalerhöhungen und die Nulldividende über Jahre sauer auf. Jahrelang raubten der Bank Altlasten Gewinne. Heute steht die Bank zwar wieder solider da, verlustreiche Beteiligungen sind größtenteils abgeschrieben. Doch unterm Strich bleibt zu wenig, um Aktionäre wirklich zu verwöhnen.

Zuletzt hatte die Coba einen Tag vor der Hauptversammlung am 30. April über Nacht eine Kapitalerhöhung durchgeführt und so die Kernkapitalquote auf über zehn Prozent getrieben. Aktionäre wissen: Aus eigener Kraft wäre das der Bank nicht geglückt. Eine Dividende gibt es – vielleicht – im nächsten Jahr. Überzeugend ist das nicht: Seit Jahresbeginn konnte die Aktie der Coba so nur um vier Prozent zulegen.

Das Handelsblatt fragt nun: Wer von Ihnen beiden, Deutsche-Bank und Commerzbank-Aktionäre, ist eigentlich mehr gefrustet. Was würden Sie dem jeweils anderen sagen, wenn der behaupten würde, „sein“ Institut sei das bessere? Wir fordern Sie als Aktionäre beider Seiten zum gegenseiteigen Schlagabtausch auf. Haben Sie Interesse, sich in aller Öffentlichkeit zu batteln? Dann schreiben Sie uns auf Facebook jetzt eine Nachricht.

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