Dirk Müller und Max Otte Börsenprofis raten zum Aktienkauf

Die beiden Börsenprofis Dirk Müller und Max Otte empfehlen Anlegern, Aktien zu kaufen. Einig sind sich die beiden auch beim Thema Euro-Krise.
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Dirk Müller: „Im Moment ist es für niemanden einfach“. Quelle: dpa

Dirk Müller: „Im Moment ist es für niemanden einfach“.

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DüsseldorfDie beiden Buchautoren Dirk Müller und Max Otte empfehlen Anlegern, Aktien zu kaufen. Wegen der niedrigen Zinsen bliebe Investoren gar nichts anderes übrig, sagte Müller in einem Doppel-Interview mit dem Handelsblatt. Die Anleihe-Renditen glichen in vielen Fällen nicht mal die Inflationsrate aus. Sachwerte wie Aktien seien die bessere Alternative.

Allerdings rechnen die beiden Börsenprofis in den kommenden Monaten mit kräftig schwankenden Kursen. „Im Moment ist es für niemanden einfach, eine Vorhersage zu treffen“, sagte Müller. „Leider werden die Märkte derzeit nicht getrieben von den Fundamentaldaten.“ Das mache es unberechenbar.

Ganz ähnlich sieht es Otte: „Wenn Sie heute eine Aktie kaufen, dann ist das Risiko zwar überschaubar. Die Schmerzen, die Sie aber möglicherweise noch aushalten müssen, weil die Papiere nochmals fallen, die sind extrem.“

Einig sind sich die beiden auch beim Thema Euro-Krise. Es sei sehr unwahrscheinlich, dass die Währungsgemeinschaft in dieser Form dauerhaft bestehen bliebe, sagte Müller. Otte rechnet damit, dass Griechenland, Spanien und Portugal irgendwann aus dem Verbund austreten werden. Eine Rückkehr zur D-Mark sei für Deutschland allerdings keine Option.

Das komplette Interview lesen Sie in der Donnerstagsausgabe des Handelsblatts.

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2 Kommentare zu "Dirk Müller und Max Otte: Börsenprofis raten zum Aktienkauf"

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  • ...gemeint ist natürlich..: rhetorisch-warm-vibrierend..

  • Der OTTE-R hat kürzlich auch die spanische TELEFONICA rhetisch-warm-vibrierend empfohlen. Wegen der 12 Prozent Divi. Was ist heute? Die Divi wurde gestrichen durch den Eigentümer Spanien himself. Die müssen sich mit immer gleichen, sonst einleuchtenden Floskeln am Leben erhalten. In Frankreich könnte das Gleiche drohen, wenn alles nun sozialisiert wird. Ich kenne dort zufällig einen Cousinzweig der Rothschilds, die heute noch üppige Dividenden auf Ölwerte, Chemie sowie Infrastruktur beziehen. Aber wenn 30 Prozent und mehr dem Staat gehören; der eine höhere Arbeitslosigkeit als D und ein höhereres Defizit als der westliche Nachbar hat??

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