Drei Strategien, drei Depots Aktien sind alternativlos

Das Aktienumfeld wird immer nervöser, doch an den Anteilsscheinen führt bei den derzeit niedrigen Zinsen kein Weg vorbei. Das sehen sowohl Depotinhaberin Jessica Schwarzer als auch die meisten Experten so.
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Tschö: Jessica Schwarzer, Ressortleiterin des Finanzteams bei Handelsblatt Online in Düsseldorf schaffte mit dem spekulativen Depot eine Rendite von 2,1 Prozent. Quelle: Pablo Castagnola

Tschö: Jessica Schwarzer, Ressortleiterin des Finanzteams bei Handelsblatt Online in Düsseldorf schaffte mit dem spekulativen Depot eine Rendite von 2,1 Prozent.

(Foto: Pablo Castagnola)

Experten trommeln derzeit lautstark für die Aktie. Alternativlos sei diese Anlageform in Zeiten historisch niedriger Zinsen. Dividendenrenditen lägen oft über den Mini-Zinsen, die es für halbwegs sichere Anleihen noch gibt. Hinzu komme die Chance auf Kursgewinne. Liegt das Geld dagegen nur auf dem Tagesgeldkonto, verlieren Anleger garantiert Geld – Inflation, Steuern und Abgaben fressen die Zinsen auf. Denn die sind mittlerweile kaum noch messbar.

Mein Kollege Jens Hagen hat mit seiner aktuellen Geschichte „Null Komma fast nix“ den Beweis geliefert: Das neue Jahr ist mit einem massiven Zinsrutsch gestartet. Mehr als 30 Banken senken ihre Sätze für Tagesgeld, im Schnitt gibt es erstmals seit Gründung der Bundesrepublik nicht einmal mehr ein Prozent.

Für mich sind Aktien eine gute Alternative, auch wenn ich bei der Auswahl der Aktien für mein spekulatives Depot nicht zwangsläufig auf hohe Dividendenrenditen achte. Als Beimischung habe ich zwei Anleihe-ETFs gewählt, über die ich in europäische High-Yield-Anleihen und Unternehmenbonds aus den Schwellenländer investiert habe.

Das bringt auf mehr, als das Geld auf dem Konto liegen zulassen. Zumal es in diesem Fall überhaupt nicht verzinst wird.

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2 Kommentare zu "Drei Strategien, drei Depots: Aktien sind alternativlos"

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  • Das Geld ist der allgemeine, für sich selbst konstruierte Wert aller Dinge. Es hat daher die ganze Welt, die Menschheit wie die Natur, ihres eigentümlichen Wertes beraubt. Das Geld ist das den Menschen entfremdete Wesen seiner Arbeit und seines Daseins, und dieses fremde Wesen beherrscht ihn, und er betet es an (Karl Marx).

  • Kaputtgezockte Banken retten, Sozialsysteme zerstören, Niedriglohnsektoren organisieren, Kriege führen, Finanznmärkte deregulieren, Aktien kaufen - Wäre das alles alternativlos, stünde dahinter ein Naturgesetz. Es bräuchte weder Politiker noch Börsenblätter noch Experten. Schon mal aufgefallen?

    Zur Mybritt Illner-Runde waren Pastor Peter Hintze, Linke, Grüne, Liberale, Sozen geladen worden. Weihevoll sprach der Pastor: Die EU ist alternativlos! Schweigen, Scham, Kopfnicken.

    Die Begrifflichkeit hat Thatcher in Umlauf gebracht, die Industrieproduktion sei 19th Jahrhundert, die Sozialsysteme ebenso, die Hoheitsrechte gehörten der City of London, weil die das 21. Jhd. repräsentierten. Das sei alternativlos.

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