Drei Strategien, drei Depots Augen zu und durch

Seit Tagen kennen die Börsen weltweit nur einen Weg: den nach unten. Auch unsere Redakteure bleiben von der Verkaufswelle nicht verschont. Die Gewinne in den Depots schmelzen dahin. Ist langfristig Besserung in Sicht?
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Kerstin Leitel Quelle: Bert Bostelmann für Handelsblatt

Kerstin Leitel

(Foto: Bert Bostelmann für Handelsblatt)

Ich hatte ja befürchtet, dass die Sommerwochen und -monate ungemütlich werden könnten, aber so heftig hätte es dann doch nicht werden müssen: Am Donnerstag rutschte der Dax – im Schlepptau des Nikkei – unter die Marke von 8000 Punkten.

Auch „meine“ Aktien blieben nicht von der Verkaufswelle verschont. Fast alle Papiere in meinem Musterdepot verloren an Wert, zum Teil sogar deutlich.

Der Auslöser des Kursrutsches? Händler verwiesen auf die gesenkten Wachstumsprognosen der Weltbank. Diese hatte mit Verweis auf die Rezession in Europa und konjunkturelle Abkühlung in den Schwellenländern Schätzung für das globale Wirtschaftswachstum in diesem Jahr gekappt und geht nun davon aus, dass die Weltwirtschaft nur noch um 2,2 Prozent wächst. Im Januar war noch ein Plus von 2,4 Prozent erwartet worden.  

Viele Börsianer überraschten die skeptischeren Schätzungen nicht. Aber, wie ein Marktteilnehmer zu Bloomberg sagte: „Verkäufe führen zu Verkäufen, das beschleunigt sich“. Als langfristiger Anleger muss ich die kommenden Wochen wohl wirklich die Zähne zusammenbeißen, fürchte ich. Denn langfristig, so sagen die meisten Börsenexperten, geht es weiter aufwärts.

Die Marke von 8000 Punkten im Blick
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