Drei Strategien, drei Depots Den Markt geschlagen - aber trotzdem verloren

Für unsere Autoren war es eine Woche zum Vergessen. Die Musterdepots haben zwar nicht so stark verloren wie der Markt, notieren aber trotzdem im Minus. Immerhin bleibt die Hoffnung auf bessere Zeiten.
7 Kommentare
Tschö: Jessica Schwarzer, Ressortleiterin des Finanzteams bei Handelsblatt Online in Düsseldorf schaffte mit dem spekulativen Depot eine Rendite von 2,1 Prozent. Quelle: Pablo Castagnola

Tschö: Jessica Schwarzer, Ressortleiterin des Finanzteams bei Handelsblatt Online in Düsseldorf schaffte mit dem spekulativen Depot eine Rendite von 2,1 Prozent.

(Foto: Pablo Castagnola)

Das war keine gute Woche für mein Musterdepot. Dass ich auch diese Woche wieder besser abgeschnitten habe als der Dax, tröstet mich kaum. Auch nicht, dass die Verluste sich in Grenzen halten. Meine Investment rutschen langsam, aber sicher immer weiter ins Minus. Mittlerweise habe ich fast 1200 Euro oder 2,2 Prozent verloren. Unterm Strich nicht so schrecklich viel, aber Gewinne einzufahren macht eben einfach mehr Spaß, als nur den Markt zu schlagen.

Einzig mein börsengehandelter Indexfonds (ETF) auf Unternehmensanleihen aus den Emerging Markets notiert noch im Plus. Immerhin etwas. Das Papier hatte ich ja ursprünglich auch als eines von vier Basisinvestments gekauft – und mit dem Gedanken, dass ein solcher Anleihe-ETF ein gewisses Maß an Ruhe ins Depot bringt.

Das spekulative Depot: Bitte Klicken für die Großansicht.

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Gekauft habe ich auch heute wieder nichts. Ich halte mein Pulver trocken. Zu unsicher ist mir die Lage. Der Konflikt im Nahen Osten, die anstehenden Haushaltsgespräche in den USA – Stichwort „fiscal cliff“ – und nicht zuletzt die europäische Schuldenkrise – die Mischung ist mir gerade zu heiß. Ich warte erst mal ein paar Tage ab.

Natürlich sind die Probleme so schnell nicht gelöst, aber die Märkte kommen vielleicht etwas zur Ruhe. Dann schlage ich wieder zu.

Ein Fehler, den viele begehen?
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7 Kommentare zu "Drei Strategien, drei Depots: Den Markt geschlagen - aber trotzdem verloren"

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  • Ich verstehe einige Leute nicht...
    Wenn ich das schon höre:"Seit Jahren übertrumpfen die Edelmetalle sämtliche Papiertiger - gleich in welcher Marktphase"
    Schauen wir uns bitte einmal alle den Gold-Chart mit Benchmark Dax 30 an... Es fällt auf:
    -Gold macht einen Verlust von ca. 4 Prozent... je nach Anlage Art müssen natürlich Kosten für Kauf und Lagerung mit eingerechnet werden wenn man reales Gold hält.
    -Der Dax um ca 15 %.

    Und jetzt noch mal, warum ist Gold in "JEDER MARKTPHASE" besser als Aktienanlagen? Wenn Gold bspw. in dieser Zeit eine ca. 20 % schlechtere Performance hat?

    Der Goldpreis ist vollgepumpt mit Spekulationen. Wer der Meinung ist, dass Gold eine "solide, konservative und sichere" Anlage ist, hat offensichtlich das letzte Jahr geschlafen oder ist nicht in der lage sich ein Chart anzuschauen...

  • Schön, dass Sie mit den Musterdepots Flagge zeigen - allerdings mit einem Fehler: Ihre Musterdepots finden auf dem Papier statt und werden nicht mit echtem Geld auf einem Bankkonto geführt. [...]. Nur ein mit echtem Geld bei ein- und derselben Bank unter gleicher Kontonummer ist ein echtes, transparantes und nachvollziehbares Musterdepot.
    Hans-Peter Holbach
    holbach@geldbrief.li
    Herausgeber Geldbrief
    Beitrag von der Redaktion editiert. Bitte achten Sie auf unsere Netiquette: „Kommentare sind keine Werbeflächen“ http://www.handelsblatt.com/netiquette

  • Aktien ETF waren von gestern, benchmarkorientierte Aktienfonds vorgestern. Heute zählt Schnelligkeit und Marktnähe bei den VV Fonds.
    [...] Beitrag von der Redaktion editiert. Bitte achten Sie auf unsere Netiquette: „Kommentare sind keine Werbeflächen“ http://www.handelsblatt.com/netiquette

  • Völlig albern, was Sie hier veranstalten! Eine Aktienanlage ist als Mittel- bis Langfristinvestment zu betrachten. Die wöchtenlichen Bewertungen zu veröffentlichen sind völlig überflüssig. Wenn man meint, dass es ein Fehler ist, bei einem marginalen Verlust und so kurzer Haltefrist die Henkelaktie weiter zu halten, machen Sie den gleichen Fehler wie eben viele vermeintlichen Aktienanleger. Warum denkten viele eigentlich, dass es nach dem Kauf nur noch nach oben gehen kann? Die Aktie ist nicht auf Sie geprägt, um Ihnen von sofort an Gewinne und/oder hohe Dividenden zu bescheren. Apropos Dividende: Es soll ja auch Aktionäre geben, die die Aktie auch wegen einer guten Aussicht auf eine Dividendenrendite kaufen. Anscheinend gilt aber bei Ihnen eher das schnelle Geld.
    Da stelle ich mir die Frage, warum Sie überhaupt Aktien gekauft haben. In diesem Falle sollten Sie gar keine haben!

  • Tja hätte man mal aufs das eine richtige und wahre Asset in diesen Zeiten gesetzt. Gold diese Woche mit 0,8% Plus gegenüber dem Dow und 2% Plus zum Dax. Vorwoche 5,4% zum Dow.
    Silber mit 1,24% und 2,4% zum Dax.
    Seit Jahren übertrumpfen die Edelmetalle sämtliche Papiertiger - gleich in welcher Marktphase, aber selbsternannten Börsenexperten kann so etwas natürlich nicht auffallen.
    Nun gut, es steht ja jedem frei, ob er mit unbehagen und Schweißperlen auf der Stirn zu Bette geht, oder einfach ruhig und gemütlich durchschläft.

  • Wenn sich der Esel zu wohl fühlt, wagt er sich an die Börse.

  • Geht`s nicht den meisten Portfolio-Managern mit Benchmark so ?! Deshalb sind ja auch sogenannte " Absolute Return Fonds " und Hedge-Fonds Manager klar zu bevorzugen !

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