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Drei Strategien, drei Depots „Eine kleine Atempause ist nicht verkehrt“

An den Märkten geht es weder aufwärts noch abwärts. Das könnte sich mit dem anstehenden Hexensabbat am Freitag ändern. Handelsblatt-Redakteurin Kerstin Leitel will sich davon aber nicht aus der Ruhe bringen lassen.
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Kerstin Leitel Quelle: Bert Bostelmann für Handelsblatt

Kerstin Leitel

(Foto: Bert Bostelmann für Handelsblatt)

Am Donnerstag steht den Börsianern ein stressiger Tag bevor: Zahlreiche Unternehmen legen ihre Bilanzen vor, darunter Lufthansa, VW, UBS und K+S. Zudem werde ich genau verfolgen, was Hugo Boss auf der Analystenveranstaltung sagt. Den Gesamtmarkt dürfte das allerdings weniger interessieren. Aber es ist auch nicht sicher, dass die anderen Ergebnisse den Dax wieder ins Laufen bringen. Der Index hat sich zuletzt schwer getan, weiter zuzulegen. Es fehlen die Impulse, sagten Aktienhändler. Eine kleine Atempause ist aber auch nicht verkehrt.

Ohnehin kann es schon am Freitag spannend werden: Nicht nur, dass zahlreiche Konjunkturdaten veröffentlicht werden, es ist auch Hexensabbat. So nennen Börsianer es, wenn an den Terminmärkten Optionen und Futures auf Aktien und Indizes fällig werden – und nicht alles immer mit rechten Dingen zugeht, weil Marktteilnehmer versuchen, die Kurse in eine für sie günstige Richtung zu drücken.

Als konservativer Anleger sollte man eigentlich in Zeiten wie diesen wirklich den Rat beherzigen, seine Aktien unter das Kopfkissen zu legen und abzuwarten. Zum konservativen Depot

Der Handelsblatt Expertencall
Commerzbank hat nicht mehr viel Luft nach unten
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1 Kommentar zu "Drei Strategien, drei Depots: „Eine kleine Atempause ist nicht verkehrt“"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • Ein "Geschäftsmodell" wie das amerikanische, das zu einem überwiegenden Anteil auf schuldenfinanziertem Konsum beruht, gleicht einem Riesentanker, der nur schwer zu stoppen ist, um ihn auf einen neuen Kurs zu bringen.
    Ob eine Reindustrialisierung gelingt, die dann auch zu etwas augeglicheneren Handelsbilanzen führen könnte, weiß niemand wirklich genau.
    Irgendwann muß die Geldflutung durch die FED ein Ende nehmen, "endlos" geht es so nicht weiter.
    Möglicherweise steht ein Alternativplan schon, nämlich eine "Neuordnung" des gesamten Weltwährungssystems inc, Dollar, Euro, Yen....