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Drei Strategien, drei Depots „Gut, aber auch nicht zu gut"

Vergangene Woche hat der Dax nach langer Zeit wieder Verluste verbucht. Hält die Rally an oder kommt es zur Korrektur? Das hängt nicht zuletzt von Geldpolitik, Zinsen und Inflation ab, wie unsere drei Strategen zeigen.
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Georgios Kokologiannis Quelle: Pablo Castagnola

Georgios Kokologiannis

(Foto: Pablo Castagnola)

Einige Experten raten jetzt zur Investition in sogenannte Inflationsindexierte Anleihen. Ich halte davon nichts. Diese speziellen Produkte sollen eigentlich bequem und verlässlich vor Vermögensverlusten durch Inflation schützen. Denn je höher die Teuerungsraten, desto höher auch die Zinszahlungen.

Da die Teuerungsraten im Euroraum stagnieren und sich die Notenbanker momentan sogar eher um Deflation sorgen, sind diese Papiere optisch günstig bewertet. Das Problem: Die Zinskupons sind an offizielle Messziffern gekoppelt – und es sind Zweifel angebracht, ob die publizierten Inflationsraten den tatsächlichen Kaufkraftverlust hinreichend widerspiegeln.

 

Zudem sind jederzeit mehr oder weniger willkürliche Änderungen bei der Berechnung möglich. So ersetzte beispielsweise die britische Regierung vor dreieinhalb Jahren kurzerhand den Index zur Messung der Verbraucherpreisteuerung durch eine neue Variante, die Wohnkosten fortan ausklammerte – die waren in der Vergangenheit nämlich besonders stark geklettert…

Dadurch sparte Großbritannien seitdem etliche Millionen Pfund an Zinszahlungen – auf Kosten der Besitzer der Inflationsanleihen.

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