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Drei Strategien, drei Depots Euro-Krisenländer sind die Börsengewinner 2013

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Henkel-Aufsichtsrat trennt sich von eigenen Aktien
Kerstin Leitel Quelle: Bert Bostelmann für Handelsblatt

Kerstin Leitel

(Foto: Bert Bostelmann für Handelsblatt)

Am Donnerstag zählte Henkel zu den schwächeren Werten im Dax. Einen Grund, sich Sorgen zu machen, ist das zwar nicht. Schließlich lag die Aktie nur leicht im Minus, zudem habe ich seit meinem Einstieg im November 2012 rund 30 Prozent Gewinn gemacht.  Laut Datenanbieter Bloomberg empfiehlt auch mehr als die Hälfte der Analysten die Aktie immer noch zum Kauf.

Was mich dennoch zum Nachdenken bringt, ist der Verkauf von Henkel-Aufsichtsrat Kaspar von Braun. Anfang Dezember trennte er sich von Aktien im Wert von etwa 13 Millionen Euro. Vorstände und Aufsichtsräte sollten ihr Unternehmen eigentlich am besten einschätzen können. Und wenn sie Anteile losschlagen, lohnt es sich häufig, das gleiche zu tun – und Gewinne zu sichern.

Noch warte ich aber ab. Die Analysten sehen das Kursziel für die nächsten zwölf Monate im Schnitt bei 85 Euro, zuletzt lag die Aktie nur bei gut 80 Euro. Die Experten erwarten vor allem noch Luft nach oben, wenn sich die globale Konjunktur weiter erholt.

Die Beiträge stellen keine Anlageberatung dar, insbesondere geben sie keine Empfehlung zum Kauf der genannten Wertpapiere. Sie sollen einen Anreiz zum Nachdenken und zur Diskussion über Marktentwicklungen und Anlagestrategien geben.

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