Drei Strategien, drei Depots Mit Bankaktien hoch hinaus

Sie sind unbeliebt und wurden bei der Rally ausgelassen: die Bankaktien. Doch gerade deshalb könnten die Werte noch durchstarten. Um das Risiko der gebeutelten Aktien zu streuen hatte Jessica Schwarzer eine Idee.
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Tschö: Jessica Schwarzer, Ressortleiterin des Finanzteams bei Handelsblatt Online in Düsseldorf schaffte mit dem spekulativen Depot eine Rendite von 2,1 Prozent. Quelle: Pablo Castagnola

Tschö: Jessica Schwarzer, Ressortleiterin des Finanzteams bei Handelsblatt Online in Düsseldorf schaffte mit dem spekulativen Depot eine Rendite von 2,1 Prozent.

(Foto: Pablo Castagnola)

Die Börsen setzen zur Rekordjagd an und eine Branche wurde dabei völlig übersehen: die Banken. Krisengeschüttelt, unter die Räder gekommen, unbeliebt – während viele Aktien ihre Rekordhochs bereits geknackt haben, notieren die meisten Finanzwerte noch weit unter ihren Höchstkursen. Ein Vermögensverwalter erzählte mir jüngst, er sehe deutliches Erholungspotenzial. Natürlich würden wir in naher Zukunft nicht unbedingt die alten Höchstkurse sehen, aber höhere Kurse wohl schon.

Auch ich glaube, dass die Banken ihre Hausaufgaben machen und dass die Börsianer das honorieren werden. Deshalb steige ich ein; ich kaufe Bankaktien. Damit das Risiko nicht zu hoch ist, habe ich mich für einen börsengehandelten Indexfonds (Exchange Traded Fund, ETF) entschieden.

Das ETF aus dem Hause iShares bildet die Entwicklung des Stoxx Europe 600 Banks ab. Im Index enthalten sind Branchengrößen wie die britische HSBC – mit einer Gewichtung von etwas mehr als 20 Prozent Indexschwergewicht –Barclays und Standard Chartered, die spanische Banco Santander, die französische BNP Paribas und Société Générale, die Schweizer UBS und die Credit Suisse sowie die Deutsche Bank.

In den vergangenen Monaten ist der ETF gut gelaufen. Allein im ersten Monat des Jahres ging es vier Prozent aufwärts, auf Sicht von sechs Monaten waren es sogar mehr als 30 Prozent.

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Damit hinken die Banken vielen anderen Branchen hinterher, und zwar teilweise deutlich. Dafür gibt es natürlich gute Gründe – Stichwort Finanz- und Schuldenkrise.  Ich glaube aber, dass die Bankaktien noch Potenzial bieten. Auf weitere einzelne Finanzkonzerne zu setzen, ist mir allerdings zu gefährlich. Auch wenn meine Wette auf die Commerzbank bisher aufgegangen ist. Deshalb streue ich das Risiko mit dem ETF.

Mit Zahlenkorrekturen Wunder bewirken
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2 Kommentare zu "Drei Strategien, drei Depots: Mit Bankaktien hoch hinaus"

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  • "Ein Vermögensverwalter erzählte mir jüngst, er sehe deutliches Erholungspotenzial."
    Sie machen (hoffentlich) Witze!?

    "Auch wenn meine Wette auf die Commerzbank bisher aufgegangen ist."
    So? Weder CoBa, noch Eon.
    Die sind doch Mist!
    Sagte ich bereits.

  • Bitte, lieber Gott, lass die Pleitebanken in den Untergrund verschwinden. Und alle die Bilanzfälschung betreiben ebenso!!!!!!!!!!!!

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