Drei Strategien, drei Depots Steigt der Dax auf 9.000 Punkte?

Der Rekordbruch des Dow Jones am Dienstag hat die Börsen weltweit entfesselt. Doch schon jetzt steigt die Vorsicht. Auch die Handelsblatt-Redakteure raten während der Rekordjagd der Aktienmärkte zur Besonnenheit.
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Tschö: Jessica Schwarzer, Ressortleiterin des Finanzteams bei Handelsblatt Online in Düsseldorf schaffte mit dem spekulativen Depot eine Rendite von 2,1 Prozent. Quelle: Pablo Castagnola

Tschö: Jessica Schwarzer, Ressortleiterin des Finanzteams bei Handelsblatt Online in Düsseldorf schaffte mit dem spekulativen Depot eine Rendite von 2,1 Prozent.

(Foto: Pablo Castagnola)

Rekorde, überall nur noch Rekorde. Der Dow Jones hat sein Allzeithoch bereits am Dienstag geknackt, beim Dax ist zumindest die Marke von 8.000 Punkten fällig – vielleicht schon am Donnerstag. Bis zu seinem Rekordhoch sind es dann nur noch gut 150 Punkte. Börsen-Party wohin man blickt.

Eigentlich möchte man mitfeiern. Mein spekulatives Musterdepot steigt auch munter mit. Trotzdem ist mir das Alles nicht mehr geheuer!

Rekordkurse wecken die Gier der Anleger – und Gier ist an der Börse nie gut. Sie ist sogar ein Warnsignal, sagen Börsenpsychologen. Ist die Party also bald vorbei?

Oder steigt der Dax auf 9.000 Punkte? Das Minimalziel für dieses Jahr übrigens,  wie mir ein Vermögensverwalter sagte. Und was passiert dann?

Fest steht: Die Frühjahrsrally steht auf wackeligen Füßen. Sobald die europäische Schuldenkrise oder der US-Haushaltsstreit wieder ins Bewusstsein der Börsianer gelangen, dürfte es einen Rücksetzer geben. Ob wir dann Kaufkurse sehen, muss jeder selbst entscheiden. Ich sehe mich schon mal nach einigen Perlen um, die ich dann günstig einsammeln kann.

Liquidität ist ein zweischneidiges Argument
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5 Kommentare zu "Drei Strategien, drei Depots: Steigt der Dax auf 9.000 Punkte?"

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  • Tja, so isses halt. Aber es sind nur Tschournalisten. Wenn die was auf dem Kasten hätten, wären die beim nem Investor zugange und würden das 50-fache verdienen. Aber so lehren uns alberne Puntofahrer, wie man in der Formel 1 gewinnt.

  • Ach, immer diese ständige Krisengejammer befeuert durch die Leute, die schon seit 2000-Dax oder Dow-Punkten zusehen müssen wie die anderen Gewinne einfahren.

    Der Frühling kommt und man kann sich ja auch mal fragen, ob es nicht erstmal so weiter geht, denn nichts war bisher schlimm genug den Liquiditätsstrom zu stoppen.

    Im Gegensatz zu Cash und Bundesanleihen sind Aktien derzeit immer noch günstig bewertet.

  • @thoddi
    Ja, genau auf den Punkt gebracht - nur leider auf den falschen.
    Ob der Markt gerade teuer oder billig ist, weiß man immer erst hinterher, Herr Investor!
    Die Zusammenhänge sind komplizierter, als es jede Chartanalyse (oder jeder Kommentar hier) darstellen kann.
    Trotzdem: Viel Glück!

  • genau auf den Punkt gebracht !!!

  • das Problem ist, dass Journalisten aber auch Anleger immer Äpfel mit Birnen vergleichen ... welchen Sinn macht ein Vergleich zwischen Dax Ständen aus verschieden Jahren mit komplett unterschiedlichen Ausgangssituationen. Das ist so, als wenn man am Roulette-Tisch jetzt auf Rot setzt, weil vor einer Woche auch schon mal Rot kam. Wie wäre mal mit einer Analyse der Fundamentaldaten, Makroökonomischen Daten oder auch der Chartanalyse, um sich ein Bild zu machen, ob der Markt teuer oder billig ist. Statistiken wie absolute Vergleiche gleiche sind was für Statistiker, aber nicht für Investoren. Die meisten Leute sind doch schlichtweg nicht dabei, weil der Markt gerade jetzt, oder vor einem halben Jahr "so hoch" ist. Wenn aber ein Rücksetzer kommt, kaufen sie nicht, weil der Markt gerade fällt. Es gibt also immer eine Ausrede, nicht dabei zu sein. Sorry, aber so wird man bei dem heutigen Zinsniveau nur ein, nämlich ärmer.

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