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Drei Strategien, drei Depots Träumen vom Dax 11.000

Auch wenn es an den Börsen derzeit mäßig läuft: Im kommenden Jahr könnte der Dax weiter steigen, womöglich auf ein Allzeithoch von 11.000 Punkten. Trotzdem ist Jürgen Röder mit Prognosen vorsichtig.
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Jürgen Röder ist Finanzredakteur von Handelsblatt Online. Quelle: Pablo Castagnola

Jürgen Röder ist Finanzredakteur von Handelsblatt Online.

(Foto: Pablo Castagnola)

DüsseldorfWenn schon die Jahresendrally in diesem Jahr offenbar ausfällt, sollten Anleger einen Blick auf das neue Börsenjahr richten. Und da sind die meisten Beobachter zuversichtlich, dass die gute Stimmung grundsätzlich anhält, solange die Geldschwemme der Notenbanken weitergeht.

Die Berenberg Bank und die Landesbank Baden-Württemberg halten einen Anstieg des Dax auf 9800 Zähler bis Ende 2014 für denkbar – auch ein zeitweises Allzeithoch von 10.000 Punkten liegt im Bereich des Möglichen. Die Deutsche Bank traut dem deutschen Leitindex sogar 11.000 Punkte Ende 2014 zu. Denn solange die lockere Geldpolitik der Notenbank bleibt, stehen die Anleger vor einem Dilemma.

Wohin mit dem Geld, wenn es keine Alternative gibt? Das sehe ich auch so, auch wenn ich mit Prognosen für das kommende Jahre vorsichtig wäre. Derzeit sieht es aus, als ob sich der Dax nach seinem Kursrückgang von 400 Punkten in wenigen Tagen stabilisieren würde. Vielleicht leitet die US-Notenbank am kommenden Mittwoch mit neuen Aussagen zumindest noch ein Jahresende mit Kursgewinnen für die Börsen ein.

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