Drei Strategien, drei Depots Übernahmefantasien bei SAP

Der Softwarekonzern SAP macht sich mal wieder Gedanken über größere Übernahmen. Im Vordergrund stünden vor allem Cloud-Anbieter, sagt der Finanzchef. Die neugeschürten Übernahmefantasien machen Kerstin Leitel Hoffnung.
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Kerstin Leitel Quelle: Bert Bostelmann für Handelsblatt

Kerstin Leitel

(Foto: Bert Bostelmann für Handelsblatt)

Die meisten Anleger hat am Montag wohl der Wechsel von Merck-Finanzvorstand Matthias Zachert interessiert, der auf den Chefsessel von Lanxess rückt. Das ist zweifelsohne eine eindrucksvolle Nachricht, die die Aktien beider Unternehmen stark bewegte.

Bei mir persönlich rückte aber SAP in den Fokus: Der Softwarekonzern denkt offenbar mal wieder über größere Übernahmen nach. Der letzte Milliarden-Zukauf war im Jahr 2012, als sich SAP die Online-Handelsplattform Ariba einverleibt hatte. In einem Interview betonte Finanzchef Werner Brandt nun, dass SAP bei möglichen Akquisitionen „fast jede Größenordnung stemmen“ könne.

Potenzielle Kandidaten will er zwar nicht öffentlich diskutieren. Es stünden aber vor allem Cloud-Anbieter im Vordergrund. In der vergangenen Woche hatte das Walldorfer Unternehmen sein Margenziel zugunsten des Wachstums im Geschäft mit Mietsoftware verschoben. Die nun geschürten Übernahmefantasien geben Hoffnung, dass es SAP damit ernst meint. 

Ausgewogenes Depot
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