Drei Strategien, drei Depots Zeit für einen Frühjahresputz

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Was denken die Deutschen über Gold?
Tschö: Jessica Schwarzer, Ressortleiterin des Finanzteams bei Handelsblatt Online in Düsseldorf schaffte mit dem spekulativen Depot eine Rendite von 2,1 Prozent. Quelle: Pablo Castagnola

Tschö: Jessica Schwarzer, Ressortleiterin des Finanzteams bei Handelsblatt Online in Düsseldorf schaffte mit dem spekulativen Depot eine Rendite von 2,1 Prozent.

(Foto: Pablo Castagnola)

Neun von zehn Deutschen halten  Gold für eine sichere Anlage. Das hat die Deutsche Börse Commodities über eine Umfrage von TNT Infratest herausfinden und am Donnerstag veröffentlichen lassen. Allerdings: Die repräsentative Befragung unter 1004 Bundesbürgern über 14 Jahren wurde Anfang des Monats durchgeführt und damit vor dem spektakulären Einbruch des Goldpreises seit vergangenem Freitag, von dem er sich nur langsam erholt.

Wie jeder dritte Deutsche gehöre ich – zumindest seit Anfang der Woche – zu den zwei Dritteln der Anlegern, die Gold nicht bei der Strukturierung des Anlagevermögens berücksichtigen. Ich habe meinen Gold-Optionsschein am Montag gerade noch rechtzeitig verkauft und damit den Totalverlust meines Geldes vermieden. Denn wenn der Goldpreis unter 1400 Dollar gefallen wäre, hätte ich von meinem investierten Geld gar nichts mehr wiedergesehen.

Der Risiken des Optionsscheins war ich mir voll bewusst. Nicht gedacht hätte ich allerdings, dass der Goldpreis so schnell unter die für mich kritische Marke von 1400 Dollar fällt. Das zeigt, dass man für ein spekulatives Depot wirklich Nerven braucht und Verluste verkraften können muss.

Die Beiträge stellen keine Anlageberatung dar, insbesondere geben sie keine Empfehlung zum Kauf der genannten Wertpapiere. Sie sollen einen Anreiz zum Nachdenken und zur Diskussion über Marktentwicklungen und Anlagestrategien geben.

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6 Kommentare zu "Drei Strategien, drei Depots: Zeit für einen Frühjahresputz"

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  • @roter_bulle: Der Erfolg ist das Eine. Aber ich frage mich, ob es bei den Musterdepots mit rechten Dingen zugeht. So hatte Frau Schwarzer einen Inline-Optionsschein auf Gold zu 8,89 Euro gekauft(Kennnummer SG273M) und den letzten Montag mit 15 Prozent Verlust verkauft. Angeblich. Als der Goldpreis 1400 Dollar unterschritt, verfiel der Schein wertlos. Und vorher notierte er auch den ganzen Tag deutlich stärker im Minus. Komisch!

  • Das die "Strategie" der drei eher den deutschen Kleinanleger widerspiegelt, ist ja noch ganz lustig zu lesen. Aber das hier wäre mir als Journalist ziemlich peinlich:

    " …Auch wenn ich eigentlich sogar Glück hatte, dass ich kein Gold in mein Depot hatte…"

    Das ist schlimmer als "Facebook-Deutsch".

    Ich weiss ja, dass "ein" vs. "einen" mittlerweile flächendeckend oft falsch gemacht wird, aber "mein" vs. "meinem" ist mir bis jetzt noch nicht untergekommen.

    Keine Redigation, nur schnell schnell fertig?

  • @HansHans, Holzauge & Kronecker

    Wisst Ihr es denn besser? Dann veröffentlicht doch Euer Depot und wir alle können dann täglich kommentieren wie "clever" Eure Entscheidungen waren.

    Jeder mündige Leser kann doch für sich entscheiden, ob er überhaupt etwas von den drei Strategen umsetzt bzw. welche Lehren er daraus zieht.

  • Was war vor ein paar Tagen hier zu lesen: Die Börsen-Rally kann weitergehen. Und das, nachdem der Dax sich gerade für einen Tag erholt hatte. Aufhören. Drei Strategien, drei Depots.

  • Am 15.3.2013, als der Dax ein Verlaufshoch bei 8086 hatte, war die Performance von Schwarzer noch bei 5%. Dass sie jetzt nur noch bei 2% ist zeigt, dass sie keine Ahnung von Chartanalysen hat, die anderen Protagonisten dieser Witzabteilung auch nicht.

  • Frau Schwarzer wird jetzt ordentlich investieren. Vor einigen Wochen war schließlich ihrerseits noch die Rede von "Perlen günstig einzusammeln". Es wird Zeit, dass das Handelsblatt dieses Trauerspiel beendet. Die drei Journalisten zeigen lediglich, dass sie nicht sonderlich viel Ahnung von der Aktienanlage habe, viel mehr werden irgendwelche Titel völlig willkürlich zusammengekauft. Das Ergebnis ist reiner Zufall. Vielleicht sollte das Handelsblatt, sofern diese Kategorie nicht gänzlich eingestellt werden soll, Leute zum Zug kommen lassen, die etwas von der Vermögenslage verstehen und eine klare Strategie verfolgen.

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