Drei Strategien, drei Depots Wenn rauskommt, was schon alle ahnten

Positive Daten zum Einzelhandel in den USA haben am Montag die Börsen in Frankfurt und New York etwas gestützt. Große Kurssprünge blieben aber aus. Für Verluste in den Musterdepots sorgte etwa die Commerzbank.
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Tschö: Jessica Schwarzer, Ressortleiterin des Finanzteams bei Handelsblatt Online in Düsseldorf schaffte mit dem spekulativen Depot eine Rendite von 2,1 Prozent. Quelle: Pablo Castagnola

Tschö: Jessica Schwarzer, Ressortleiterin des Finanzteams bei Handelsblatt Online in Düsseldorf schaffte mit dem spekulativen Depot eine Rendite von 2,1 Prozent.

(Foto: Pablo Castagnola)

Immer wieder Ärger mit der Commerzbank: Nach Informationen des Handelsblatts will die Bank ihre Kapitalerhöhung noch in dieser Woche durchziehen. Das sollte an sich keinen überraschen; auch der Abschlag von rund 35 Prozent war eigentlich erwartet worden. Trotzdem ist die Aktie erneut eingeknickt – und zeitweise unter zehn Euro gefallen.

Möglicherweise werde dem einen oder anderen erst jetzt endgültig klar, dass eine große Verwässerung der Anteile droht, erklärte Philipp Häßler von Equinet im Gespräch mit Handelsblatt Online. Er rechnet damit, dass der Kurs der Aktie weiter fällt. Sein Kursziel: acht Euro. Dann, so sagt er, sei langsam der Punkt gekommen, an dem die Aktie so billig wird, dass sie nicht mehr fallen dürfte.

Mir reichen die Verluste jetzt schon. In meinem Depot haben die Papiere mehr als 20 Prozent verloren. Im Moment nutzen manche Investoren einfach jeden Vorwand, um die Aktie zu verkaufen. Sie ist längst zum Spielball der Spekulanten geworden.

Nach Schätzungen liegen rund die Hälfte der Papiere bei Hedge Fonds. Doch deren Wetten auf fallende Kurse können auch schnell ins Gegenteil umschlagen – es wäre nicht der erste Short Squeeze an der Börse. Wenn die Kapitalerhöhung erst einmal über die Bühne ist, dann könnte die Zeit für eine Trendwende reif sein. Die Hoffnung stirbt zuletzt.

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    Hier gehts um Stuhlgang, oder? Endlich mal passend.

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