Drei Strategien, drei Depots „Wohin mit dem Geld?“

Der Dax robbt sich langsam und schwankend seinem Höchstkurs entgegen. Für das konservative Depot sind das schwere Bedingungen. Im ausgewogenen und spekulativen Portfolio helfen sich die Redakteure mit Zertifikaten aus.
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Georgios Kokologiannis Quelle: Pablo Castagnola

Georgios Kokologiannis

(Foto: Pablo Castagnola)

Einen bedeutenden Teil meines Kapitals habe ich derzeit in Zertifikate investiert. Ich nutze diese Anlageinstrumente, um das „Marktrisiko“ im Depot zu verringern – also die Gefahr , wegen unerwarteter Einbrüche an den Börsen auch im eigenen Portfolio Verluste zu erleiden. Vereinfacht gesagt funktionieren diese Produkte meist so, dass ich zugunsten eines gewissen Schutzes vor Kursverlusten auf extreme Renditen verzichte.

Der Preis für das verringerte Marktrisiko sind nicht nur beschnittene Gewinne: Geht die Bank pleite, die ein Zertifikat emittiert hat, droht der Verlust des eingesetzten Geldes. Ich tausche also Marktrisiko auch gegen „Emittentenrisiko“. Daher ist es ratsam, sich zum einen über deren Bonität auf dem Laufenden zu halten und zum anderen über verschiedene Anbieter zu streuen – genauso wie bei einem Investment in ganz gewöhnliche Unternehmens- oder Staatsanleihen.

Anders als von vielen selbsternannten Experten gemutmaßt, die Zertifikate vor allem wegen des Emittentenrisikos als „Teufelszeug“ ablehnen, sind sich mittlerweile die meisten Anleger dieser Besonderheit bewusst. Das zeigt auch das Ergebnis einer aktuellen Umfrage des Deutschen Derivate Verbands: Demnach achtet mehr als jeder zweite Privatanleger beim Zertifikate-Kauf sehr stark auf die Bonität des Emittenten. Ein knappes Viertel der Befragten stuft die Kreditwürdigkeit bei der Suche nach einem interessanten Zertifikat zumindest als „wichtig“ ein.

Hoffen auf einen neuen Angriff auf das Allzeithoch
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1 Kommentar zu "Drei Strategien, drei Depots: „Wohin mit dem Geld?“"

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  • Wohin mit dem Fiatgeld? Da diese ungedeckte Schuldgeld sowieso keinen innneren Wert mehr hat und nur noch auf leeren politiker Versprechen und dem ahnungslosen Glauben der Bevölkerung besteht - wie wäre es damit: Klopapier, im Winter damit heizen oder Wänder tapezieren oder als Andenken an die draghische Tragödie aufbewaren.

    Oder mit etwas Verstand, rechtzeitig umtauschen in wahre Werte: Holz und andere Rohstoffe, Whisky und andere werterhaltende bzw. mit zunehmendem Alter sogar wertsteigernde Güter, Edelmetalle, ...

    Aber da spricht Cassandra ins Leere bei der Handelsbild

    Oder

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