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Drei Strategien, drei Depots Zu viel Optimismus ist gefährlich

Eine Investmentgesellschaft hat herausgefunden, dass die deutschen Privatanleger positiv ins neue Börsenjahr gehen. Das ist einerseits eine gute Nachricht, findet Georgios Kokologiannis. Andererseits aber auch nicht.
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Georgios Kokologiannis Quelle: Pablo Castagnola

Georgios Kokologiannis

(Foto: Pablo Castagnola)

Das Ergebnis dieser Umfrage löst zwiespältige Überlegungen aus: Privatanleger hierzulande blicken dem kommenden Börsenjahr positiv entgegen. Das geht aus einer Studie der Investmentgesellschaft Union Investment hervor. 36 Prozent erwarten demnach steigende Aktienkurse in den nächsten sechs Monaten. Deutlich weniger – nur 23 Prozent - rechnen mit fallenden Notierungen.

Einerseits ist das zwar eine erfreuliche Nachricht. Es scheint sich rumzusprechen, dass im Niedrigzinsumfeld langfristig kaum ein Weg an Aktieninvestments vorbeiführt. Andererseits gilt es als eine Art Binsenweisheit unter Börsenprofis, dass es gefährlich wird, wenn immer mehr Investoren ihre Skepsis ablegen, in das Bullenlager wechseln und weiter steigende Kurse erwarten.

Denn je mehr bereits investiert sind, desto weniger Anleger stehen für Anschluss- und Stützungskäufe bereit. Ergebnis: Die Risiko für kurzfristige Rückschläge steigt.

Dazu kommen zwei weitere Risiken: Nicht nur, dass die Aktienkurse zuletzt bereits deutlich schneller gestiegen sind als die Gewinne der Unternehmen. Momentan rechnen zudem die meisten Experten für das erste Halbjahr 2014 ohnehin mit einem schwierigen Umfeld für Aktien. Grund dafür ist der geplante Einstieg in den Ausstieg aus der ultralockeren Geldpolitik der US-Notenbank, den die Mehrheit der Analysten im Frühjahr verortet.

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