DWS-Fondsmanager Klaus Kaldemorgen „Ich erwarte keinen Crash“

In der Finanzwelt hat Klaus Kaldemorgen einen so guten Ruf, dass sein Arbeitgeber, die DWS, Fonds nach ihm benennt. Das Kursbeben in China sieht er gelassen – und hat Empfehlungen parat.
Der DWS-Fondsmanager glaubt nicht, dass der Dax viel weiter als 9.500 Punkte fallen dürfte. Quelle: DWS
Klaus Kaldemorgen

Der DWS-Fondsmanager glaubt nicht, dass der Dax viel weiter als 9.500 Punkte fallen dürfte.

(Foto: DWS)

Es wird kein böses Ende an den Börsen geben, trotz der aktuellen Verluste – das glaubt Klaus Kaldemorgen. Er gilt als der bekannteste deutsche Fondsstratege und ist seit Jahrzehnten im Geschäft. Der 62-Jährige ist das Gesicht der Deutschen-Bank-Anlagesparte und verwaltet mehrere Milliarden Euro. Er beobachtet die unbeholfen agierende Chinesen, die verzweifelt versuchten, ihre Finanzmärkte in geordnete Bahnen zu lenken. Im Gespräch rät er Anlegern, die Krise als Chance für einen billigeren Einkauf zu sehen. Er empfiehlt daher Privatanlegern den Kauf von Aktien – auch wenn der Dax noch etwas fallen könnte, bevor er seinen Tiefpunkt erreicht.

 
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