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EU-Austritt Britische Fintechs bekommen deutlich mehr Risikokapital

Die britischen Technologiefirmen im Finanzbereich erhalten deutlich mehr Geld – trotz des nahenden EU-Austritts. Investoren steckten bisher fast 570 Millionen Dollar in Briten-Fintechs, 37 Prozent mehr als im Vorjahr.
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Das Land könnte seine Stellung als wichtigstes europäisches Zentrum für Fintechs verlieren. Aber noch ist es nicht soweit. Quelle: AFP
Großbritannien

Das Land könnte seine Stellung als wichtigstes europäisches Zentrum für Fintechs verlieren. Aber noch ist es nicht soweit.

(Foto: AFP)

Berlin Trotz des nahenden EU-Austritts locken die britischen Technologiefirmen im Finanzbereich (Fintechs) deutlich mehr Geld an. In der ersten Jahreshälfte steckten Investoren 564 Millionen Dollar an Risikokapital in diese Unternehmen, wie der 300 Mitgliedsfirmen zählende Branchenverband Innovate Finance am Mittwoch in London mitteilte. Das sind 37 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Weltweit würden nur Fintechs in den USA und China noch mehr Geld bekommen. Die Regierung will die junge Branche fördern, die 60.000 Mitarbeiter zählt.

Seit dem Brexit-Votum vor gut einem Jahr erwarten viele Experten, dass Großbritannien seine Stellung als wichtigstes europäisches Zentrum für Fintechs verlieren könnte. Zahlreiche klassische Banken haben bereits angekündigt, Teile ihres Geschäfts aus London abzuziehen. Nach dem EU-Austritt brauchen in Großbritannien ansässige Finanzinstitute eine eigene Gesellschaft mit Banklizenz in einem Land der Europäischen Union, um ihre Produkte und Dienstleistungen in den verbleibenden 27 Mitgliedstaaten vertreiben zu dürfen.

  • rtr
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