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Experten sehen bei Wasser-Versorgern Aufwärtspotenzial Wahl der richtigen Branche lässt die Gewinne sprudeln

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Durch den Rohstoffboom profitieren nicht nur direkt die Rohstoffproduzenten, sondern auch Unternehmen, die diese Produkte handeln oder sie weiter vertreiben. So konnte sich der Branchenindex der Versorger sehr gut behaupten. In nur zwei Jahren legte der Index um 50 Prozent zu. Der Faktor Rohöl und vor allem die Preiserhöhungen bei den raffinierten Produkten wie Benzin, Diesel oder Kerosin haben zu einem großen Teil zur positiven Entwicklung beigetragen. In der Zukunft dürfte ein Rohstoff interessant werden, der bisher kaum Beachtung gefunden hat: Wasser. Die Erdoberfläche ist zwar zu 71 Prozent mit Wasser bedeckt, aber nur 2,5 Prozent davon sind Trinkwasser. Während die Menschen in Deutschland mit einer Unterbrechung der Wasserversorgung noch nicht konfrontiert wurden, ist dies im Sommer in Teilen der USA bereits an der Tagesordnung – von den armen Regionen der Welt ganz zu schweigen. Somit dürfte der Bereich der Versorger, die sich zunehmend auf diesem Gebiet engagieren, auch für die kommenden Jahre interessant bleiben.

Während sich auch Branchen wie Medien und Technologie in den vergangenen beiden Jahren recht gut behaupten konnten, enttäuschten der Nahrungsmittelbereich und der Telekommunikationssektor. Dies verdeutlicht die Anforderung an den Anleger. Will er eine bessere Performance als der Gesamtmarkt erzielen, muss er im Sinne eines Stock-Picking ein Branchen-Picking vornehmen. Dieser zusätzliche Aufwand kann sich – wie die unterschiedlichen Entwicklungen der Branchen zeigen –, lohnen.

Mit Zertifikaten auf Branchenindizes kann der Anleger auf einfache Weise und mit geringen Kosten auf prosperierende Sektoren setzen. Die Kosten sind in der Regel auf den Spread, die Differenz aus An- und Verkaufspreis, beschränkt. Da Indexzertifikate die Bewegung des Basiswerts eins zu eins nachvollziehen, bieten sie ein hohes Maß an Transparenz und erleichtern den Vergleich der Zertifikate zwischen den Anbietern. So kann der Anleger, nachdem er das Branchen-Picking abgeschlossen hat, zum Emittenten-Picking übergehen und in das günstigste und für seine Einschätzung attraktivste Produkt investieren.

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